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Wie kam es zur Störung? Das sagt Charles Hoskinson zum Ausfall im Cardano-Netzwerk

Noch immer ist die genaue Ursache der Störung unbekannt, wie der Cardano-Gründer erklärt. Dass es jedoch wieder dazu kommen könnte, hält Charles Hoskinson für unwahrscheinlich.

Johannes Macswayed
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Charles Hoskinson

Beitragsbild: Picture Alliance

| Cardano-Gründer Charles Hoskinson gibt Entwarnung

In der Nacht von Samstag, dem 21. Januar, kam es im Cardano-Netzwerk zu einer Störung. Etwa 50 Prozent der Knotenpunkte waren für wenige Minuten offline und auch die Blockproduktion war betroffen. Ehe Entwickler den Fehler feststellten, war er auch schon fast wie von selbst behoben. Ein Neustart der gesamten Blockchain war somit nicht notwendig.

Wie es scheint, kam Cardanos Dezentralität dem Netzwerk zugute. Denn die restlichen Knotenpunkte funktionierten wie gehabt und hielten die Blockchain in der Zwischenzeit am Laufen. Trotz dieser Demonstration der eigenen Resilienz, bemühen sich Entwickler weiter, die genaue Fehlerquelle zu finden, um einen zukünftigen Ausfall zu vermeiden. Nicht lange nach dem Vorfall meldete sich so auch Cardano-Gründer Charles Hoskinson zu Wort.

“Reproduzierbarkeit unwahrscheinlich”

In einem Update per Stream fasst Hoskinson den Stand der bisherigen Untersuchungen zusammen. Bei der “Anomalie” handle es sich demnach um ein “vorübergehendes Problem”, vermutlich entstanden aus einer “Ansammlung von gleichzeitigen Ereignissen”. Die Reproduzierbarkeit des Fehlers halte Hoskinson daher für “unwahrscheinlich”.

Auf der Code-Verwaltugsseite Github konnten Entwickler derweil den Bug weiter eingrenzen. Man wisse daher, “wo im Programm der Fehler entstand” und “welcher Teil des Codes beeinträchtigt wurde”, so Hoskinson. Doch abgesehen davon tappen Entwickler Cardanos dem Anschein nach weiter im Dunkeln. Das gestand auch Hoskinson ein. “Idealerweise möchte man den genauen Grund wissen, wenn ein verteiltes System einen solchen Knacks erfährt”. Doch mache es die dezentrale Natur Cardanos schwierig, den Fehler im Gesamtbild zu simulieren, wie er meint.

Vorerst Entwarnung für Cardano

Nach Hoskinsons Einschätzung klingt der Vorfall demnach wie eine extrem unwahrscheinliche Verkettung von Ereignissen, die in der Form nicht noch einmal vorkommen würde. Natürlich arbeite sein Team aber weiter an der Angelegenheit, um “etwaige Bugs zu beseitigen”, wie Hoskinson versicherte. Wie es in einer ursprünglichen Aussage Input Output Globals, eines der Unternehmen hinter dem Projekt, hieß, habe man solche teilweisen (oder gar kompletten) Ausfälle im Design Cardanos berücksichtigt.

Indes bekräftigte der Cardano-Gründer, dass der Vorfall der Gesundheit des Netzwerks nicht geschadet habe. “Transaktionen sind nicht verloren, es wurden keine Blöcke abgeworfen, kein Geld ist weg, das Netzwerk kam auch nicht zum Stillstand”, so Hoskinson. Es habe sich stattdessen “selbst geheilt”, was der “Sinn und Zweck eines dezentralen, verteilten und resilienten Systems ist”, wie der Gründer erklärte.

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