Gekommen, um zu bleiben Blockwall startet zweiten Blockchain-Fonds: Zwei Projekte werden bereits finanziert
Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Blockchain-Fonds Deutschland (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Nachdem mit Blockwall Capital I bereits Pionierarbeit in Sachen Blockchain-Fonds geleistet wurde, geht der “BWC” nun in die zweite Auflage. Zwei Star-ups gehören bereits zum Portfolio des neuen Krypto-Fonds.

Dass der Blockchain-Sektor gekommen ist, um zu bleiben, lässt sich nicht nur an der Marktkapitalisierung von Bitcoin und Co. erkennen, die mittlerweile auf über 1,5 Billion USD angewachsen ist. Auch die Quellen, aus denen das Kapital in den Krypto-Sektor strömt, sind längst nicht mehr auf Privatanleger:innen beschränkt. US-amerikanische Krypto-Fonds wie Crypto III aus dem Hause Andreessen Horowitz oder der massive von Grayscale angehäufte BTC-Berg sind nur einige Beispiele für das zunehmende institutionelle Engagement im Wachstumssektor “Krypto”. Doch auch hierzulande tut sich einiges in Sachen Blockchain-Fonds.


Blockwall: Zweiter Blockchain-Fonds mit Fokus auf Start-ups

Der jüngste Vorstoß kommt vom Frankfurter Unternehmen Blockwall Managment, einem Wagniskapitalgeber, der sich auf den Blockchain-Sektor spezialisiert hat. Mit seinem Fonds Blockwall Capital I (BWC I) war Blockwall im Jahr 2018 der erste BaFin-lizenzierte Fondsmanager, der Investor:innen hierzulande Zugang zum Krypto-Space ermöglicht hat.

Am 29. Juni hat Blockwall nun den Abschluss der ersten Finanzierungsrunde für seinen zweiten Blockchain-Investment-Fonds bekannt gegeben. Im Gegensatz zu BWC 1, der als Token-Fonds für Investitionen in Krypto-Netzwerke dient, legt Blockwall Capital II (BWC II) den Schwerpunkt auf (pre-)Seed-Investitionen Blockchain-Start-ups und B2B-Start-ups, die ihren Umsatz mithilfe der Blockchain-Technologie erzielen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Skalierbarkeit und Industrie-übergreifenden Use Cases. Der Blockchain-Fonds verfügt über ein Zielvolumen von 50 Millionen Euro. Die Kapitalaufnahme soll Ende des Jahres abgeschlossen sein.


Zahlreiche Wiederholungstäter:innen

Wie aus einer Pressemitteilung von Blockwall hervorgeht, stammt ein Großteil des bisher gesammelten Kapitals von Unternehmer:innen, Family Offices und institutionellen Investor:innen, die bereits in Blockwall Captial I investiert hatten. Dazu gehört auch das Schweizer VC Mutschler Ventures. Verwaltungsrätin Sylvie Mutschler erklärt, warum ihr Unternehmen auch bei BWC II mit von der Partie ist:

Wir sind davon überzeugt, dass das Thema Blockchain in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Dass wir nun auch beim zweiten Fonds wieder als Investor mit an Bord sind, unterstreicht unser Vertrauen in das Blockwall Team und die Ausrichtung des Fonds.

Wenn es nach Dominic Briggs, General Partner bei Blockwall geht, kann der neue Blockchain-Fonds auch Impulse für die digitale Transformation Europas liefern.

Die Blockchain-Technologie wird die Unternehmenswelt in den kommenden Jahren weiter revolutionieren. Die Technologie ist schon heute nicht mehr wegzudenken und es kommen immer mehr Anwendungen auf den Markt. […] Der Krypto-Markt ist das beste Beispiel für den Mehrwert, den die Blockchain-Technologie leisten kann. Jetzt geht es darum, institutionelle Lösungen zu entwickeln und Anwendungen für Unternehmen nutzbar zu machen. Damit lässt sich auch die digitale Transformation von Unternehmen in Europa vorantreiben.

BWC II: Zwei Start-ups bereits auf der Liste

Der Blockchain-Fonds sieht Investitionen in bis zu 30 Start-ups vor. Zwei wurden bereits getätigt. Eines davon ist das Raumfahrt-Start-up Xylene GmbH. Xylene entwickelt eine Blockchain-basierte Lösung für das Lieferketten-Management im Bereich der Raumfahrttechnologie. Zudem gehört das E-Mobility-Start-up bloXmove zum Portfolio von Blockwall Capital II. BloXmove basiert auf der Mobility Blockchain Plattform, die die Blockchain-Abteilung der Daimler Mobility AG entwickelt hat und im Juni an bloXmove lizenziert wurde. Überschneidungen gibt es zudem auch auf personeller Ebene. Mit CTO Harry Behrens gehört der ehemalige Leiter jener Blockchain-Abteilung zu den Gründer:innen von bloXmove.


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