Krebsstudie als NFT Blockchain-Start-up Aimedis setzt Meilenstein im Medizin-Sektor
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Forschung in der Medizin

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Das Blockchain-basierte Medizin-Start-up Aimedis kann im Rahmen einer Partnerschaft erstmals eine externe Studie über den eigenen NFT-Marktplatz distribuieren.

Als 2012 “Brain on Fire” erschien, erlangte Susannah Cahalan globale Aufmerksamkeit. Die Journalistin der New York Post beschrieb in der Autobiographie ihre Leidensgeschichte mit einer seltenen Form der Enzephalitis (Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis). Die Autoimmunerkrankung zwang ihren Körper, Abwehrstoffe gegen den NMDA-Rezeptor, ein Protein, das bei der Signalübertragung im Gehirn eine wichtige Rolle spielt, zu bilden. Folglich entwickelte Cahalan zahlreiche Symptome: von Appetit- und Schlaflosigkeit, über Wahnvorstellungen und Erinnerungsverlust, bis hin zu epileptischen Anfällen.

Der Werdegang der damals 21-jährigen war dabei von Falschdiagnosen geprägt: von “zu viel feiern”, bis hin zu Demenz und Schizophrenie. Erst als sich die junge Journalistin zur Behandlung beim Neurologen Dr. Souhel Najjar begab, konnte der Nervenarzt das Krankheitsbild richtig einschätzen und folgend Therapiemethoden anstoßen, die Cahalan zur vollständigen Genesung verhalfen. Sie war zu dem Zeitpunkt erst die 217. Patientin, die dokumentiert unter der seltenen Form der Enzephalitis litt. Ihr Buch leistete einen Beitrag dazu, die erfolgreiche Diagnose der Krankheit zu steigern.

Orphan Disease: das Stiefkind der Pharmaindustrie

Dieser Fall steht exemplarisch für ein Problem im Medizinsektor, das Fachleute allgemein als “Orphan Disease” beziehungsweise “Seltene Krankheit” bezeichnen. Dabei handelt es sich um extrem selten auftretende Krankheitsbilder, die in den meisten Fällen nicht richtig behandelt werden können, da entweder entsprechende Medikamente nicht existieren oder noch in der Entwicklung sind. Für die Pharmaindustrie macht die Forschung auf diesem Themengebiet aus wirtschaftlicher Sicht jedoch nur wenig Sinn, da die Forschungs- und Produktionskosten den voraussichtlichen Umsatz deutlich übersteigen. Und obwohl es von Staatsseite bereits Initiativen und sogar Gesetze wie den Orphan Drug Act (1983) oder die EU-Verordnung über Arzneimittel zur Behandlung seltener Leiden (2000) gibt, konnten in diesem medizinischen Bereich nur wenige Durchbrüche gefeiert werden.

Wie Aimedis das Gesundheitswesen umkrempelt

Das Blockchain-basierte Medizin-Start-up Aimedis will diese Problematik unter anderem angehen. Das Unternehmen aus den Niederlanden und den Vereinigten Arabischen Emiraten möchte die Strukturierung, Absicherung und Monetarisierung wissenschaftlicher und medizinischer Daten vereinfachen und verbessern. Datenpakete gefüllt mit Studien, Attesten, Krankheitshistorien und anderen Informationen sollen als geistiges Eigentum in Zeiten der Digitalisierung behandelt und monetarisiert werden können. Zukünftig soll so eine Plattform entstehen, in denen Ärzte, Patienten, Forschungsinstitute und Versicherungen nicht nur Daten austauschen, sondern auch in gleichem Maße daran verdienen können. Im Fall von Susannah Cahalan hätte eine solche Plattform wahrscheinlich zu einer deutlich zügigeren Diagnose geführt.

Aimedis setzt dabei auf zwei Zugpferde: Non-fungible Token und den nativen AIMX-Token. Während die Daten als NFT den einzelnen Netzwerkteilnehmer über einen eigenen Marktplatz zur Verfügung stehen, fungiert AIMX als Zahlungsmittel der Plattform. Nutzer können Datenpakete zwar auch in Fiatwährungen begleichen, die Verwendung der nativen Plattformwährung bringt jedoch Vorteile mit sich. So gibt es nicht nur Rabatte auf bestimmte Transaktionen, sondern auch eine Staking-Funktion.

Von den maximal 600 Millionen AIMx stehen derzeit im Rahmen des IDO 60 Millionen AIMx für institutionelle und private Investoren ab dem 19. Oktober zum Verkauf. Am selben Tag erfolgt zudem ein Listing auf der dezentralen Krypto-Börse PancakeSwap.

Aimedis setzt Krebsstudie als NFT auf

Zudem kann Aimedis bereits erste großen Erfolge verbuchen. So distribuiert das Unternehmen über den NFT-Marktplatz demnächst eine erste multizentrische, länderübergreifende Krebsstudie eines externen Partners. Aimedis bereitet die anonymisierten medizinischen Daten strukturiert und nachvollziehbar auf – unabhängig von der Pharmaindustrie. Die Studie finanziert sich dabei rein über den NFT-Verkauf. Dazu meint CEO Michael Kaldasch:

Das ist die Fundamentlegung einer neuen Art der Medizin und Forschung. Endlich können nun auch Studien durchgeführt werden, die die Pharmaindustrie mangels Profitabilität niemals in Erwägung ziehen würde. Darüber hinaus adressieren wir mit unserer Plattform zusätzlich die Herausforderungen, denen sich die Medizin in Zeiten von Digitalisierung und Big Data ausgesetzt sieht.

Michael Kaldasch, CEO von Aimedis

Prof. Dr. Timo Schinköthe, der mit seiner Firma Cankado an dem Projekt beteiligt und auch Beirat bei Aimedis ist, sieht in dem Projekt ebenfalls große Chancen, eine völlig neue Art an pharmazeutischer und klinischer Forschung zu etablieren. “Mit dem Aimedis NFT Konzept können wir neue Wege gehen, die nun gemeinsam geplante Studie ist dabei nur der Anfang.”

Des Weiteren scheint die Vision von Aimedis auch im Finanzsektor Anklang zu finden. Erst kürzlich verkündete das Blockchain-basierte Medizin-Start-up eine Partnerschaft mit Nonce VC, einem der führenden Venture Capital im Bereich Blockchain-Finanzierung. Aimedis erhofft sich von dem in Blockchain-Kreisen gut vernetzten Finanzunternehmen nicht nur Wachstumsstrategien und zusätzlichen Kapital, sondern auch technischen Support. In der Vergangeheit konnte Nonce VC bereits mehreren Start-ups Starthilfe leisten.

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