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Blockchain-Gaming Minecraft will NFTs von seiner Plattform verbannen

Während sich Mojang Studios für einen NFT-Bann auf Minecraft einsetzt, wagt Square Enix einen weiteren Vorstoß in die Krypto-Szene.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Minecraft-Logo auf einem Smartphone

Beitragsbild: Shutterstock

| Seit 2014 gehört das legendäre Videospiel Minecraft zu Microsoft.

Bereits seit einiger Zeit kann man bestimmte NFTs im Spiele-Klassiker Minecraft nutzen. Damit soll bald Schluss sein. Aus einem offiziellen Blog-Post des legendären Sandbox-Spiels geht hervor, dass man sich von NFTs auf der Plattform trennen will.

Die offizielle Begründung: “NFTs schließen nicht die gesamte Community ein und schaffen ein Szenario der Besitzenden und Besitzlosen.” Die “spekulative Preisgestaltung” und die “Investitionsmentalität” im Zusammenhang mit NFTs lenken den Fokus vom Spiel ab und ermutigen zur “Profitmacherei”. Mit der langfristigen Freude und dem Erfolg der Spieler sei das nicht “nicht vereinbar”. Weiter heißt es: “Wir sind auch besorgt, dass einige NFTs von Drittanbietern nicht zuverlässig sind und die Spieler, die sie kaufen, am Ende Geld kosten könnten.”

Laut Statista ist Minecraft mit insgesamt 238 Millionen Verkäufen das erfolgreichste Videospiel überhaupt. Seit 2014 gehört das vom schwedischen Unternehmen Mojang Studios entwickelte Spiel zum Software-Giganten Microsoft. Mit dem Schritt könnte das gefeierte Spiel den kollektiven Nerv der Gaming-Szene treffen.

Square Enix mit NFT-Vorstoß

Fast keine Community ist so stark polarisiert wie die Gaming-Szene, wenn es um NFTs geht. Während Blockchain-Spiele wie Axie Infinity, Decentraland oder The Sandbox den Gaming-Bereich in puncto NFTs beherrschen, trauen sich auch immer mehr klassische Spieleentwickler im Gegensatz zu Microsoft weitere Schritte in diese Richtung.

Bereits im Januar dieses Jahres thematisierte der CEO von Square Enix, Yosuke Matsuda, das Potenzial von NFTs im Gaming-Sektor. Einige Monate später bekannte sich Square Enix in einem Finanzbericht zu seinem Vorhaben in diesem Bereich. Sogar die Implementierung eines eigenen Tokens wollte man prüfen. Es kommt daher also nicht überraschend, dass der japanische Spielehersteller mit seinen NFT-Plänen jetzt Ernst macht.

Zusammen mit dem Blockchain-Projekt Enjin will Square Enix anlässlich zum 25. Jubiläum des legendären Spiels “Final Fantasy 7” entsprechende NFTs auf den Markt bringen. Aus einer Pressemeldung geht zudem hervor, dass die Non-Fungible Token an physische Sammelkarten geknüpft sein sollen. Enjin sitzt auf Polkadot und hat sich zum Ziel gesetzt, das Metaverse dezentral aufzubauen. Der Startschuss für die Final-Fantasy-Kollektion soll 2023 fallen.

Wo sich die Geister scheiden

Nach wie vor ist es ein durchwachsenes Bild, das sich im Gaming-Sektor in Bezug auf NFTs abzeichnet. Der französische Spielgigant Ubisoft versuchte sich in der Vergangenheit ebenfalls daran, NFTs in seinen Spielen zu implementieren, und kassierte einen heftigen Shitstorm. Anderseits gibt es jedoch auch immer mehr Projekte in diesem Bereich, die wie Square Enix in die Krypto-Welt eintauchen.

NFTs scheinen wohl zunächst auf der Liste der viel diskutierten Themen in der Gaming-Szene zu bleiben – auch wenn sich dahingehend die Geister scheiden.

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