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Bitcoin-Optionen: Bakkt legt vor, CME zieht nach

Die Chigagoer Börse CME hatte noch vor Bakkt angekündigt, Optionen auf ihre Bitcoin-Derivate anbieten zu wollen. Mittlerweile wurde CME dabei von dem neuen Player überholt. Nun hat die CME einen konkreten Starttermin für ihr Derivat bekannt gegeben.

Christopher Klee
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Beitragsbild: Shutterstock

Die Chicagoer Börse CME (Chicago Mercantile Exchange) sorgte im Dezember 2017 mit der Veröffentlichung ihrer Bitcoin-Terminkontrakte für Aufsehen. Erstmals konnten Investoren auf einer regulierten Börse am BTC-Markt partizipieren. Dass bei den Bitcoin Futures von CME keine physische Abwicklung der Verträge erfolgt, also de facto keine Bitcoin die Besitzerin wechseln – geschenkt.

Mittlerweile hat die Handelsplattform Bakkt die Nische für physisch gedeckte Bitcoin Futures für sich beansprucht. Die Terminkontrakte für das „digitale Gold“ erfreuen sich nach einem eher mauen Auftakt einer wachsenden Beliebtheit. Das illustriert beispielsweise dieser Chart des Twitter Bots „Bakkt Volume Bot“:

Ende Oktober kündigte Bakkt an, ab dem 7. Dezember auch Optionen auf die hauseigenen Derivate anzubieten.

Bakkt ist damit früher dran als CME. Und das, obwohl der Chicagoer Handelsplatz bereits Ende September Optionen auf die eigenen Bitcoin Futures angekündigt hatte – allerdings erst für Q1 2020. Möglicherweise hat der Vorstoß von Bakkt mit dazu beigetragen, dass CME seine Bitcoin-Optionen bereits ab dem 13. Januar für den Handel freigeben möchte. Vorausgesetzt sie erhalten die Genehmigung der zuständigen US-amerikanischen Regulierungsbehörde CFTC.

Bitcoin-Derivate als Absicherung

In einer Pressemitteilung vom 12. November bestätigt Tim McCourt von der CME Group die wachsende Nachfrage nach Krypto-Derivaten.

Seit der Einführung unserer Bitcoin-Futures […] haben Kunden ein wachsendes Interesse an Optionen als weitere Möglichkeit zur Absicherung und zum Handel in diesen Märkten bekundet. Wir haben eng mit Kunden und der Industrie zusammengearbeitet, um einen robusten und zunehmend liquiden […] Terminmarkt hier bei der CME Group zu etablieren, und wir glauben, dass Bitcoin-Optionen unseren Kunden nun mehr Präzision und Flexibilität beim Risikomanagement bieten werden.

Die „Möglichkeit zur Absicherung“ besteht darin, dass Terminkontrakte und Optionen es erlauben, auch auf fallende Kurse zu wetten (sprich: zu „shorten“).

Darüber darf man indes nicht vergessen, dass der Derivatehandel allgemein hochriskant und für Börsenneulinge wenig geeignet ist.

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