Meinungs-ECHO Bitcoin! Oder doch lieber Gold?
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Bitcoin-Designer am Werk.

Quelle: Shutterstock

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Als dezentrales Projekt hat Bitcoin kein Marketing-Team. Das sei ein Problem, meint Yassine Elmandjra von Ark Invest. Zum Glück gibt es Jack Dorsey und Square. Dies und mehr im Meinungs-ECHO.

Dan Helds Moonshot

Mit Artikeln wie Bitcoin’s security is fine und Planting Bitcoin hat sich Dan Held in die Herzen der Community geschrieben. Mittlerweile arbeitet der Bitcoiner bei Kraken und macht hin und wieder durch bullishe Kursprognosen von sich reden. So auch bei seinem Auftritt bei Cointelegraph.


Nach Ansicht von Held seien Kursschätzungen von 100.000 bis 200.000 US-Dollar noch konservativ. Er erwarte eine Art Bitcoin Supercycle, der den Wert des digitalen Goldes sogleich auf eine Million US-Dollar heben wird.

Wir könnten Zeugen eines Superzyklus werden. Viele sagen also voraus, dass Bitcoin auf 10.000 US-Dollar, 100.000 US-Dollar oder 300.000 US-Dollar steigt.

Nun, was passiert, wenn die ganze Welt aufwacht und erkennt, dass BTC dieses dezentralisierte Wertaufbewahrungsmittel ist, das nicht beschlagnahmt werden kann? In Zeiten von Sozialismus und steigenden Steuern könnten Hunderttausende Menschen Milliarden und Abermilliarden von US-Dollar in Bitcoin fließen lassen. Deshalb könnte er auf bis zu eine Million US-Dollar steigen.

Dan Held

Mike Novogratz: Bitcoin! Oder doch lieber Gold?

Eigentlich sprechen Gold und sein digitales Pendant ähnliche Narrative an. Wenn Zentralbanken Geld drucken und sich die Schuldenblase ausweitet, ist das Halten von solidem Geld eine Art Absicherung gegen den Abschwung des Portfolios.


Einer der prominentesten Vertreter dieser Erzählung ist der Milliardär Mike Novogratz. Nun scheint der Gründer und CEO des Investment-Managers Galaxy Digital aber eher dem Edelmetall die Stange zu halten. Denn wie Novogratz bei einem Auftritt bei CNBC Fast Money verlautbarte, empfiehlt er Anlegern, Gold gegenüber BTC im Portfolio stärker zu gewichten.

Das Makro-Umfeld ist perfekt, um ein Asset wie Gold zu Wachstum zu verhelfen. […]. Wir befinden uns in einer Blase, keine Frage. Daher mag ich Gold und Bitcoin. Ich denke zwar, dass BTC Gold outperformen wird – trotzdem sage ich den Leuten: Kauft mehr Gold als Bitcoin, da BTC deutlich volatiler ist.

Hat Bitcoin ein Branding-Problem?

Dezentralität hat nicht nur seine guten Seiten. Was BTC nach Ansicht von Yassine Elmandjra, Krypto-Analyst beim Risikokapitalgeber Ark Invest, fehlt, ist eine gute Außenwirkung.

Ohne ein engagiertes Marketingteam ist Bitcoin mit einem gewissen Branding-Problem konfrontiert. Unserer Ansicht nach unterstreicht der Mangel an Markenbildung aber den quelloffenen und dezentralen Charakter von Bitcoin,

schreibt Yassine Elmandjra in Arks Newsletter. Doch es gibt Hoffnung. Schließlich hat Square-Gründer Jack Dorsey angekündigt, ein dezentrales Design-Team aufzustellen, dass sich um Bitcoins Markenbildung kümmert.


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