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Bitcoin Mining Bitcoin Miner geraten unter Druck

Das anstehende Bitcoin Halving setzt Miner unter Druck. Hoffnung gibt es jedoch aus China.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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schwarze gewundene spiralförmige schwarz-weiße treppe, die die zentralisierung im Bitcoin Mining symbolisiert

Beitragsbild: Shutterstock

Das anstehende Bitcoin Halving stellt eine Zerreißprobe für Miner dar. Denn die Belohnung jener „Schürfer“, die das BTC-Netzwerk aufrecht erhalten, wird sich in 13 Tagen um 50 Prozent halbieren. Nach dem Halving bekommen die Miner nur noch 6,25 BTC, anstatt 12,5 BTC. Wovon sich Spekulanten zum Teil steigende Kurse erhoffen, könnte für die Miner jedoch Unwirtschaftlichkeit bedeuten. Denn solange sich der Bitcoin-Kurs nicht stabil nach oben bewegt, sind die Strom- und Betriebskosten für einige Miner schlichtweg zu hoch. Die produzierten Bitcoin zu veräußern, lohnt sich dann kaum noch.

Bitcoin Halving bedroht Profitabilität

Da wäre zum Beispiel das chinesische Bitcoin-Mining-Unternehmen Hut8. Laut Informationen von Coindesk werden die Mining-Geräte des Unternehmens nach dem Halving, sollte der Bitcoin-Kurs bis dahin nicht weiter ansteigen, nicht mehr profitabel sein. Um dem entgegenzutreten, plane das Management von Hut8 zwar, neue und profitablere Geräte anzuschaffen. Dafür brauche es jedoch zusätzliche Geldmittel, die in der aktuellen ökonomischen Lage schwer zu beschaffen sein dürften.

Zentralisierungstendenzen

Einzig in China gibt es hier derzeit einen Lichtblick. Laut letzten Informationen, hat die Regierung dort in der Region Sichuan die Stromkosten gesenkt.

Dadurch wird jedoch eine Tendenz verstärkt, die im Mining ohnehin mitunter mit Kopfschmerzen beobachtet wird: Die Zentralisierung. Große Player wie etwa Bitmain oder eben Hut8 versammeln einen großen Teil der Mining-Power unter sich. Solche großen Player können finanzielle Engpässe, wie sie durch das anstehende Bitcoin Halving drohen, zwar noch abfangen. Gut möglich ist es jedoch, dass kleinere Mining-Farmen ihre Rechner vorerst vom Netz nehmen müssen. Über die günstigen chinesischen Strompreise dürfte sich vermutlich gerade Bitmain (zu dm auch Antpool und btc.com gehören) freuen. Schließlich steht Bitmain nicht nur auf chinesischem Boden, sondern produziert auch die Mining-Geräte (Antminer).

Bereits im Oktober 2018 hat das Thema Zentralisierung im Mining verstärkt für Furore gesorgt. Der damals anstehende Börsengang von Bitmain hat Bedenken laut werden lassen, die Börse könne die Sicherheit des gesamten Bitcoin-Netzwerks gefährden. Schließlich, so die Argumentation, werde durch die Konzentration der Mining-Power auch eine 51-Prozent-Attacke auf das Netzwerk möglich, was Bitcoin letztlich zu Fall bringen könnte. Dass diese Gefahr jedoch zu vernachlässigen ist, erklären wir an dieser Stelle in aller nötigen Ausführlichkeit.

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