Bitcoin-Kurs crasht unter 5.000 US-Dollar
Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Das Kursmassaker an den Kryptomärkten geht weiter. Nachdem am 19. November Bitcoin, Ether, XRP & Co. teilweise Jahresstiefstände erreichten, wird die Woche, in der in den USA der „Black Friday“ gefeiert wird, zu einer rabenschwarzen Woche für den Kryptomarkt.

Bitcoin hat mit einem Kurs von aktuell rund 4.500 US-Dollar (knapp unter 4.000 Euro) einen neuen Jahrestiefsstand erreicht. Damit hat der BTC-Kurs weitere 15 Prozent innerhalb von 24 Stunden eingebüßt. Ob der nächste Support von 4.400 US-Dollar gehalten werden kann, ist angesichts der jüngsten Kursbewegungen mehr als fraglich. Es sieht eher danach aus, als bewege sich der Bitcoin mit strammen Schritten auf den nächsten Support von 3.500 US-Dollar. Auch der Analyst Murad Mahmudov sieht das Schlimmste erst noch bevorstehend:


Die letzten 24 Stunden sind für den „Banken-Coin“ und zweitgrößten Token nach Marktkapitalisierung, XRP, glimpflicher verlaufen. Zwar fand dessen kurze Wochenend-Rallye am 19. November ein jähes Ende, doch mit einem 7-Tage-Minus von etwa sieben Prozent steht der Token aus dem Hause Ripple bedeutend besser da als seine Altcoin-Konkurrenz, bei der sich die Kursverluste für die vergangene Woche größtenteils im höheren zweistelligen Bereich bewegen. Damit behauptet sich von den Top-10-Coins (Tether nicht eingerechnet) XRP mit Abstand am besten.

Ethereum muss ebenfalls weiter Federn lassen. Die Kopfgeburt des Wunderknaben Vitalik Buterin wird immer mehr zu dessen Sorgenkind. In der vergangenen Woche hat der Ether-Kurs um knapp ein Drittel abgenommen und befindet sich mit derzeit 138 US-Dollar auf dem tiefsten Stand seit dem Frühjahr 2017.


Besonnenheit statt FUD!

Hodler, die den letzten Krypto-Winter mitbekommen haben, werden sich von dem aktuellen Gebaren des Marktes nicht aus der Ruhe bringen lassen. Neueinsteigern sei geraten, sich nicht von derartigen Dumps verunsichern zu lassen. Im noch jungen Kryptomarkt, in dem sich FUD (Fear, Uncertainty and Despair) und FOMO (Fear of Missing Out) gegenseitig die Klinke in die Hand geben, werden solche Kursstürze nicht das letzte Mal vorkommen. Der Appell, Besonnenheit statt FUD walten zulassen, kann nicht oft genug wiederholt werden. Kryptowährungen sind mehr als reine Investitionsobjekte. Die Begeisterung für die zugrunde liegende Distributed-Ledger-Technologie und ihr Potenzial für Business und Privatpersonen darf sich angesichts eines Krypto-Winters, wie wir ihn gerade (erneut) erleben, nicht schmälern lassen. Wem trotz allem Angst und Bange ist, dem sei die Lektüre unserer Reihe Goodbye FUD wärmstens ans Herz gelegt.

BTC-ECHO


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