Einigung mit US-Justiz 

Bitcoin-Geschäft von Block bricht um 50 Prozent ein

Das Bitcoin-Geschäft von Jack Dorseys Block bricht im dritten Quartal deutlich ein. Zudem steht eine Einigung mit der US-Justiz über 764 Millionen US-Dollar bevor.

Moritz Draht
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Das Block-Logo auf einem Smartphone

Beitragsbild: Shutterstock

| Blocks Bitcoin-Geschäft wirft deutlich weniger Gewinn ab als im Vorjahr

Das Bitcoin-Geschäft von Block hat im dritten Quartal deutlich federn gelassen. Das geht aus den neuesten Quartalszahlen des Unternehmens von Jack Dorsey hervor. Der Bruttogewinn des Segments halbierte sich demnach gegenüber dem Vorjahr auf 52 Millionen US-Dollar. Die Bitcoin-Erlöse verbuchten einen Rückgang um elf Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen nennt dafür vor allem niedrigere Gebühren für bestimmte Bitcoin-Transaktionen über die Cash App als Grund.

Insgesamt lief das Quartal deutlich besser. Der Nettogewinn stieg von 462 auf 566 Millionen US-Dollar, der Bruttogewinn um 22 Prozent auf 3,24 Milliarden US-Dollar. Nach Veröffentlichung der Zahlen hob der Zahlungsdienstleister seine Prognose für das Gesamtjahr an. Die Aktie legte nachbörslich mehr als sechs Prozent zu.

Block droht Zahlung von 764 Millionen US-Dollar

Überschattet werden die Zahlen von einer Untersuchung des US-Justizministeriums. Block hat sich nach eigenen Angaben grundsätzlich auf eine Zahlung von 764 Millionen US-Dollar geeinigt. Damit soll ein Verfahren wegen möglicher Mängel bei der Geldwäscheprävention beigelegt werden. Die Summe übersteigt den Nettogewinn des dritten Quartals deutlich.

Auslöser der Untersuchung waren Vorwürfe aus dem Jahr 2023. Hindenburg Research warf Block damals unter anderem Mängel bei der Identitätsprüfung von Cash-App-Nutzern und bei der Kontrolle von Transaktionen vor. Block wies die Vorwürfe zurück.

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