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Nachahmer-Effekt Bitcoin ETFs in Brasilien: Der Druck auf die SEC steigt

Nach den Bahamas und Kanada jetzt Brasilien. Die Zahl der Handelsplätze für Bitcoin ETFs steigt an. Nun ist es an der SEC, die Zeichen der Zeit zu erkennen.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Aerial panorama of Christ and Sugar Loaf Mountain, Rio De Janeiro, Brazil.

Beitragsbild: Shutterstock

Es gibt mal wieder Neuigkeiten in Bezug auf Bitcoin ETFs zu vermelden.  Die brasilianische Wertpapier- und Börsenkommission CVM genehmigte diese Woche zwei neue Kryptowährungs-ETFs. Einer davon basiert zu 100 Prozent auf Bitcoin. Der andere setzt sich aus fünf weiteren Kryptowährungen zusammen. Laut QR Asset Management, dem Emittenten des reinen Bitcoin ETFs, könnte das Projekt die Einführung eines ähnlichen Fonds in den Vereinigten Staaten beschleunigen. Denn die brasilianische CVM ist ebenso wie die US-Börsenaufsicht SEC Teil der International Organization of Securities Commissions (IOSCO). 

Beide ETFs werden an der brasilianischen Börse, der B3, gehandelt. Laut Brazil Journal haben zwei der wichtigsten Banken des Landes, Itaú und BTG Pactual, bereits erklärt, den gemischten ETF von Hashdex ihren Kunden anbieten zu wollen. Die Mindestfinanzierung für dieses Angebot beträgt 250 Millionen Real, was umgerechnet 38,28 Millionen Euro entspricht. Da es jedoch keine Obergrenze gibt, erwartet man, dass die Investoren einen erheblich höheren Betrag aufbringen werden. Dies teilten mit der Angelegenheit vertraute Personen dem Brazil Journal mit.

Der ETF von Hashdex wird den Nasdaq Crypto Index (NCI) nachbilden, einen von Nasdaq und Hashdex entwickelten Index. Im September 2020 erhielt die brasilianische Hashdex die Genehmigung der Bermuda-Regulierungsbehörde.  Sie genehmigte auf dem Inselstaat zusammen mit Nasdaq den weltweit ersten Bitcoin-ETF – den Hashdex Nasdaq Crypto Index ETF.

Wann lässt die SEC den Bitcoin ETF zu?

Angesichts dieser Entwicklung steigt natürlich auch der Druck auf die US-Börsenaufsicht SEC, endlich auch in den USA einen Bitcoin ETF zuzulassen. Die Zahl der Antragsteller wächst stetig. Der neueste Versuch stammt dabei von First Trust Advisors und SkyBridge Capital. Letzterer ist der Hedge-Fonds des ehemaligen Kommunikationsdirektors des Weißen Hauses Anthony Scaramucci

In einer Einreichung des Formulars S-1 bei der SEC haben die Unternehmen beantragt, den “First Trust SkyBridge Bitcoin ETF Trust” anbieten zu können. First Advisor würde der Berater für den ETF sein, während SkyBridge die Funktion des Unterberaters übernehmen würde. Das Formular beantragt, die Aktien an der NYSE Arca zu handeln. 

Angesichts der Prominenz der Antragsteller mutmaßen viele Experten, dass es unter dem neuen SEC-Chef Gary Gensler in diesem Jahr endlich so weit ist, dass ein Bitcoin ETF an einer US-amerikanischen Börse gehandelt wird. Neben SkyBridge haben außerdem WisdomTree, NYDIG, Valkyrie und VanEck, um nur einige zu nennen, einen Bitcoin-ETF beantragt.

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