Bitcoin pumpt nach einer langen Schwächephase und schon werden die ersten Mondprognosen geteilt. Eine kommt von: Bernstein. Das Wall-Street-Researchhaus erwartet bis Ende 2026 einen Bitcoin-Kurs von 125.000 US-Dollar. Bis 2029 könnte die Kryptowährung im Basisszenario auf 300.000 US-Dollar steigen.
Bitcoin könnte 2029 bei 300.000 US-Dollar stehen
Grundlage der Prognose ist ein jüngst veröffentlichter Research-Bericht. Bernstein wertet die jüngste Erholung als mögliches Signal für das Ende des aktuellen Bärenmarktes. Bitcoin ist in den letzten zehn Tagen um 28 Prozent gestiegen und hat diese Woche die psychologisch wichtige Marke von 80.000 US-Dollar durchbrochen.
Für Mitte 2027 rechnen die Analysten im Basisszenario mit 150.000 US-Dollar. Der nächste Zyklushochpunkt soll 2029 bei rund 300.000 US-Dollar liegen. Im optimistischen Szenario sieht Bernstein Bitcoin Mitte 2027 bei 200.000 US-Dollar und 2029 bei 500.000 US-Dollar. Das langfristige Kursziel von rund einer Million US-Dollar für 2033 bleibt bestehen.
Vierjahreszyklus intakt?
Für die Berechnung orientiert sich Bernstein an den historischen Vierjahreszyklen von Bitcoin und den Produktionskosten der Miner. “Wir gehen davon aus, dass sich das Verhältnis zwischen Preis und Kosten ähnlich wie in früheren Vierjahreszyklen entwickeln wird”, erklären die Analysten.
Anders als in früheren Marktphasen sieht Bernstein inzwischen stärkere Unterstützung durch institutionelle Investoren und Unternehmen mit BTC-Beständen. Damit sind insbesondere die Spot ETFs von BlackRock und Co. sowie Treasury-Unternehmen wie Strategy und Metaplanet gemeint.
Der jüngste Rückgang fiel mit etwa 50 Prozent deshalb deutlich geringer aus als frühere Einbrüche von 75 bis 90 Prozent. Bitcoin war vom Allzeithoch bei 126.000 US-Dollar im Oktober 2025 auf knapp unter 60.000 US-Dollar Ende Juni 2026 gefallen.
