Mit Weitblick In dieser amerikanischen Großstadt sollen Beamte künftig mit Bitcoin bezahlt werden
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Bitcoin-Münze auf USA-Flagge

Quelle: Shutterstock

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In Miami im US-Bundesstaat Florida gibt es mit Mayor Francis Suarez ein überaus Bitcoin-affines Stadtoberhaupt. Dem Magazin Forbes vertraute er nun seine Ambitionen an.

Der Bürgermeister von Miami Francis Suarez hat in einem Gespräch mit dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes einen Einblick in seine politischen Ambitionen geliefert. Diese betreffen den Technologiesektor und insbesondere auch Kryptowährungen. Schließlich ist Suarez davon überzeugt, dass Bitcoin die “größte Geschichte der nächsten paar Jahre” sein wird.


Es gibt drei Ansätze, die Francis Suarez in Miami verfolgt und die von seiner hohen Bitcoin-Affinität zeugen. So erwägt die Verwaltung, städtische Angestellten wählen zu lassen, ob diese ihr Gehalt in Bitcoin bezahlt bekommen möchten. Ferner soll den Bürgern angeboten werden, lokale Gebühren und Steuern in Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung zu zahlen. Als Drittes plant die Stadtkasse, einen Teil ihres Investitionskapitals in Bitcoin anzulegen, was eine Premiere für Großstädte in den Vereinigten Staaten (und womöglich gar weltweit) wäre.

Einen konkreten Investitionsbetrag, den Miami anzulegen gedenkt, nannte Suarez gegenüber Forbes gleichwohl nicht. Er teilte jedoch mit, dass er auf der Suche nach einer öffentlich-privaten Partnerschaft ist. Dies hätte für den privaten Partner den Vorteil, dass dieser einen Teil der Belohnung für die Übernahme des Risikos von der öffentlichen Seite erhalten würde.


Miami will sich Beispiel an Wyoming nehmen

Dieses Risikos ist sich Suarez durchaus bewusst, wie er offen einräumt. So hält die Stadtkasse von Miami keine Rohstoffe, sondern setzt fast ausschließlich auf Bargeld. Das macht seine Investitionsabsicht im Grund nur noch bemerkenswerter. Da liegt es auf der Hand, dass Suarez sich schon länger mit dem Bitcoin-Ökosystem beschäftigt. In der Szene ist er kein Unbekannter: Er trat bereits auf Bitcoin-Veranstaltungen auf und möchte überdies die Bitcoin 2021 Conference nach Miami bringen.

Miamis Bürgermeister sieht auch über den Tellerrand seiner Stadt hinaus und verfolgt das Geschehen in anderen US-Bundesstaaten. Sein Ziel ist es unter anderem, Krypto-Gesetze im Stil von Wyoming nach Florida zu bringen. Er hat dafür sich bereits an die Wall Street-Veteranin und Krypto-Expertin Caitlin Long gewandt. Sie war Mitglied der Wyoming Blockchain Task Force. Außerdem holte Suarez den Finanzminister von Florida, Jimmy Patronis, mit ins Boot. Gemeinsam wollen sie einen Gesetzesentwurf in die staatliche Legislative einbringen, der Bitcoin-Regelungen im Stil von Wyoming nach Florida bringt. Zu denjenigen, die das Potenzial der Kryptowährungen unterschätzen, gehört der Bürgermeister von Miami also sicherlich nicht. 


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