Meinungs-ECHO Alle Augen auf Elon Musk: Wann steigt der Tesla-Gründer in Bitcoin ein?
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Elon Musk

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Elon Musk lässt durchblicken, dass er alle Voraussetzungen mitbringt, zum Bitcoiner zu werden. Liebäugelt der PayPal-Gründer schon mit BTC? Das Meinungs-ECHO.

Wann springt er auf? Spätestens seit Microstrategy-Chef Michael Saylor sein Unternehmen um ca. 70.000 Bitcoin (BTC) bereichert hat, hofft die Szene auf den Aufsprung eines noch prominenteren Rakenwissenschaftlers auf den Bitcoin-Zug: Elon Musk. Der mittlerweile reichste Mensch der Erde wäre als Tech-Unternehmer aus Sicht der Community geradezu prädestiniert für eine Teilnahme am Bitcoin-Markt.


Zwar hatte sich Musk in der Vergangenheit immer wieder zu BTC geäußert. Klare Aussagen dazu, ob Musk mit dem digitalen Gold sympathisiert oder nicht, ließ sich der Unternehmer indes nicht entlocken. Nun geht Musks BTC-Reise in die nächste Runde.

Nachdem Ben Mezrich, seines Zeichens Autor von „Accidental Billionaires“ getweetet hatte, dass er „es nie wieder ablehnen würde, in Bitcoin bezahlt zu werden“, antwortete Musk darauf „ich auch nicht.“

Dass sich die Community mit Inbrunst auf jede Regung des Milliardärs in Bezug auf Bitcoin stürzen würde, überrascht nicht. Interessanterweise ließ der Tesla-Gründer durchblicken, dass er zu BTC und Co. durchaus eine Meinung hat.

Das, was wir Geld nennen, ist nur ein Informationssystem für die Arbeitsverteilung. Was wirklich zählt, ist die Herstellung von Gütern und die Bereitstellung von Dienstleistungen. Wir sollten Währungen von einem informationstheoretischen Standpunkt aus betrachten. Was immer den geringsten Fehler und die geringste Latenz hat, wird gewinnen.

Übersetzung des Musk-Tweets.

Eines ist klar: Sobald Musk durchblicken lässt, dass er im Team-Bitcoin ist, wird das enorme Auswirkungen auf den Kurs haben. Schließlich gilt der SpaceX-Gründer als zukunftsgewandt und hat mit PayPal auch einen der erfolgreichsten Zahlungs-Dienstleister überhaupt gegründet.


Hyperbitcoinization: Bitcoins endlose Reise

„Das größte Manko der Menschheit ist unsere Unfähigkeit, Exponentialfunktionen zu verstehen“, hatte der Physiker Albert Allen Bartlet einmal gesagt. Und er muss es wissen. Schließlich beschäftigte sich der Wissenschaftler vor allem mit Wachstumsfunktionen.

Wie sieht Bitcoins Akzeptanzkurve aus? Als exponentielle Technologie wird es häufig mit dem Werdegang anderer Technologien wie dem Internet oder der Verbreitung von Telefonen verglichen. Disruptive Technologie wachsen demnach in der Regel S-förmig. Das heißt, anfangs ist das Wachstum flach und einzig Early Adopter sehen das Potenzial.

Irgendwann werden die Anreize indes zu groß und die Menschheit springt fast zeitgleich auf den Zug auf. Dieses Szenario beschreiben Knut Svanholm, Autor einer Reihe von Bitcoin-Büchern und der Podcaster Guy Swan als „Hyperbitcoinization“.

Doch während Bitcoins Technologie wie eine S-Kurve wachsen dürfte, sehen Svanholm und Swan den Kurs von Bitcoin einer exponentiellen Kurve unterworfen. In anderen Worten: Hyperbitcoinization wird Adoptionskurve abflachen, der Kurs wird aber weiterhin steigen. Die ultra-bullishe Annahme der beiden Bitcoiner sieht entsprechend vor, dass BTC den Wert aller Güter durch die endliche Anzahl verfügbarer BTC teilt.

Wir messen den Wert von Waren und Dienstleistungen anhand eines universellen Gutes. Dieses Gut wird, per Definition, Geld. Hyperbitcoinization hat daher keinen Endpunkt. Es ist ein kontinuierlicher Prozess.

heißt es in dem entsprechenden Video.


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