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It’s raining Kryptos Airdrops: Was ist das und kann man damit Geld verdienen?

Airdrops sind ein fester Bestandteil und gehören mit zu den heißesten Begriffen der Krypto-Welt. Sie können eine kostenlose Methode darstellen, um zusätzliche Gewinne für dein Krypto-Portfolio zu erzielen. Doch was genau sind Airdrops eigentlich und wie funktionieren sie? Schauen wir uns das in diesem Artikel genauer an, sodass auch du davon profitieren kannst.

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Airdrop

Beitragsbild: Shutterstock

Sogenannte Airdrop-Jäger machen sich das Sammeln von Airdrops zur Lebensaufgabe. Sie forschen nach und interagieren mit den verschiedensten Protokollen, Social-Media Kanälen und Kryptowährungen und hoffen, dafür im Gegenzug entlohnt zu werden. Das kann teilweise sehr lukrativ sein.

Es hängt allerdings auch mit sehr viel Unsicherheit zusammen, denn das Vorhersagen von Airdrops ist schwer bis beinahe unmöglich. Dies ist vor allem der Fall, weil sich Projekte gegen Airdrop-Jäger und Sybil-Attacken (ein Nutzer möchte einen jeweiligen Airdrop häufiger abstauben und das System austricksen) schützen. Deshalb entwickeln Projekte eigenen Kriterien für die Ausschüttung eines Airdrops.

Einer der größten Vorteile von Airdrops: Sie normalisieren, dass Nutzer wie du und ich einen größeren Anteil an Belohnungen von Projekten erhalten, die sie unterstützen. Doch was genau ist eigentlich ein Airdrop und kann man damit wirklich so viel Geld verdienen? In diesem Artikel erfährst du alles, was du über die neuartige Krypto-Marketing-Taktik wissen musst. Beginnen wir dazu ganz von vorn.

Was ist ein Airdrop überhaupt?

Ein Krypto-Airdrop ist kein Teil einer Militärstrategie und auch keine Apple-Software zum Versenden von Dateien. Vielmehr ist ein Airdrop eine Marketing-Taktik, bei der Coins oder Token an verschiedene Wallet-Addressen gesendet werden.

Vor einigen jahren wurden Airdrops dabei erstmals als Krypto-Marketing-Taktik verwendet, die es unbekannteren und neuen Projekten ermöglicht, ihre Bekanntheit zu steigern und eine Gemeinschaft sowie ein dezentrales Netzwerk aufzubauen.

Die Praxis des Einsatzes von Airdrops hat sich allerdings im Laufe der Zeit und im Einklang mit den Geschehnissen in der Krypto-Szene weiterentwickelt. Mittlerweile deckt der Begriff viele verschiedene Formen von Token-Ausschüttungen ab.

Dabei haben Krypto-Projekte eine bestimmte Menge an Token, die für Airdrops Verwendung finden. Wenn du die Teilnahmebedingungen erfüllst, kannst auch du davon profitieren. Doch was genau sind die Teilnahmebedingungen und welche Formen von Airdrops gibt es eigentlich?

Welche Airdrops gibt es und wem werden sie zugesendet?

Bei einem ganz normalen Airdrop meldest du dich auf einer Seite an, füllst ein Fragebogen mit deiner Wallet-Adresse aus oder postest diese ganz einfach auf einem Social-Media-Kanal wie Twitter oder Discord. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit, weil man einfach teilnehmen kann und kostenlose Kryptowährungen im Gegenzug bekommt. Diese Form von Airdrops sind allerdings oft kein Geheimtipp und verfügen nur über eine bestimmte Anzahl von Token, die ausgeschüttet werden.

Anders sieht das bei Airdrops aus, die du im Gegenzug für gewisse Aktivitäten bekommst. Sie werden oft auch Bounties genannt, was so viel wie Kopfgeldprämie bedeutet. Hier musst du oft echte Arbeit hereinstecken, wirst im Gegenzug allerdings großzügiger entlohnt. Die Tätigkeiten stellen einen gewissen Mehrwert für das Krypto-Projekt dar (Übersetzungen, Social-Media-Posts, Code) und gerade deshalb entscheiden sich mittlerweile viele Projekte für diese Form von Airdrop.

Eine weitere Form ist die Ausschüttung von Token an Inhaber eines gewissen Projektes. Dabei erhältst du Krypto, wenn du eine bestimmte Anzahl von Token einer anderen Kryptowährung oder NFTs besitzt. Im Bereich der NFTs werden Airdrops besonders oft an Inhaber von Projekten ausgeschüttet und die meisten erfolgreichen NFT-Projekte machen davon Gebrauch.

Die bekanntesten Airdrops der Krypto-Geschichte

Der Bitcoin-Cash-Airdrop stellte einen Höhepunkt im Krypto-Jahr 2017 dar. Das Bitcoin-Netzwerk spaltete sich damals in zwei Parteien auf, indem eine Hard Fork des BTC-Netzwerks erstellt wurde. Der Code wurde dupliziert und ein Teil der Bitcoin-Miner und -Entwickler unterstützten von nun an das neue Netzwerk, das um einiges effizienter gestaltet werden sollte. Besitzern von Bitcoin wurde die gleiche Menge an Bitcoin Cash (BCH) gutgeschrieben. Heute redet kaum jemand noch über das Projekt.

Am 1. September 2020 notierte Uniswap den Status der Ethereum-Blockchain. Wer bis zum damaligen Zeitpunkt einen Handel auf der dezentralen Börse durchgeführt hatte, durfte sich über 400 UNI-Token freuen. Der Preis dieser Token belief sich damals auf über 1.000 US-Dollar. Das ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass ungefähr 12.000 Adressen berücksichtigt wurden.

Auch in der Welt der NFTs spielen Airdrops eine zentrale Rolle. Der Bored Ape Yacht Club ist das wohl bekannteste NFT-Projekt und eroberte den Mainstream in Rekordgeschwindigkeit. Die Affen stiegen im Preis von 0,1 auf stolze 160 ETH. Als sei das tausendfache des Einkaufpreises nicht genug, kamen den Besitzern alle möglichen Airdrops zu. Darunter zählen weitere NFTs wie die Mutant Apes, digitale Landstücke vom Metaverse der gelangweilten Affen und ein eigener Token namens ApeCoin.

Gegen die Risiken des Krypto-Marktes hilft Weiterbildung

Achtung: Du solltest immer vorsichtig sein, wenn du Gelder in der Form von Airdrops erhältst. Viele Betrüger zielen auf unwissende Personen ab und versuchen dich so um deine Kryptowährungen zu bringen. Dabei gibt es Phishing-Attacken, Pump-and-Dumps und viele andere Betrugsmaschen.

Gerade für Einsteiger ist der Krypto-Markt unübersichtlich und verwirrend, bis hin zu regelrecht gefährlich. Vor allem als Anfänger ist es deshalb wichtig, sich gut mit der Materie auseinanderzusetzen. Nur so ist es möglich, fundierte Entscheidungen zu treffen und in der Welt der Kryptowährungen zu überleben.

Deshalb gibt es zahlreiche Plattformen, die einen ausgedehnten Weiterbildungsbereich für Anfänger und Fortgeschrittene anbieten. Wenn du dich also für Krypto-Bildung interessierst, kannst du dich zum Beispiel in der Academy von Binance umsehen. Dort findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Bitcoin, Blockchains, NFTs, Metaverse, Gaming und vieles mehr.

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