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CV VC Bericht Afrika: Blockchain Funding steigt um über 1.500 Prozent

Auf der Liste der Krypto-freundlichen Regionen scheint Afrika immer weiter nach oben zu rücken. Ein neuer Bericht untermauert diese Entwicklung mit Zahlen.

Marlen Kremer
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Bitcoin-Zeichen auf Afrika-Karte

Beitragsbild: Shutterstock

“Man geht nicht dorthin, wo der Ball gerade ist. Man geht dorthin, wo der Ball sein wird”, sagte Cardano-Gründer Charles Hoskinson in einer Rede während seiner Tour durch Afrika letztes Jahr im Herbst. Mittlerweile erreichen uns immer mehr Krypto-Nachrichten von dem Kontinent. Es scheint so, als sei der “Ball” dort mittlerweile angekommen zu sein.

Während Afrika neben Krypto-offensiveren Regionen wie Südamerika oder den USA bisher noch eine Nebenrolle gespielt hatte, soll dort das Funding in Blockchain-Projekte innerhalb eines Jahres um 1.668 Prozent angestiegen sein. Das geht aus einem Bericht des Krypto-Wagniskapitalgeber CV VC hervor.

“Es gibt keinen Markt, auf dem das Wachstum und die Nachfrage nach integrativen und zugänglichen Finanzdienstleistungen stärker ausgeprägt ist, als in Afrika”, erklärt Ian Putter, Blockchain-Leiter, Gründer und Regional Director des Blockchain Research Institute Africa, Standard Bank. “Die Blockchain-Technologie wird zweifelsohne einen bedeutenden Einfluss auf die afrikanischen Märkte in den kommenden Jahren haben.”

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Zwar ist das Funding für afrikanische Start-ups in anderen Bereichen ebenfalls um fast 150 Prozent angestiegen. Aber der Blockchain-Sektor stellt dieses Wachstum um das Elffache in den Schatten. Die Spitzenreiter-Regionen sollen dem Report zufolge Nigeria, die Seychellen, Kenia und Südafrika gewesen sein.

Die stärksten Bereiche innerhalb des Blockchain-Sektors sind demnach Fintech, Exchanges und NFTs.

Ist Bitcoin und Co. in Afrika erlaubt?

Die Regulierung auf dem afrikanischen Kontinent sieht dabei eher durchwachsen aus. Insgesamt gilt in sechs Ländern Krypto als legal, in 27 Ländern soll Bitcoin und Co. indirekt verboten sein, in vier Ländern gibt es ein absolutes Verbot und in 17 Ländern herrscht noch immer Unsicherheit.

Das folgende Diagramm gibt einen Überblick des aktuellen Stands der Krypto-Regulierung in Afrika:

Dem Bericht zufolge meint "legal", dass das Handeln und Halten von Kryptowährungen für Privatpersonen und Finanzinstitute erlaubt ist. Ein indirektes Verbot soll bestehen, wenn es "Banken oder anderen Finanzinstituten nicht erlaubt ist, mit Kryptowährungen zu handeln" oder entsprechende Dienste anzubieten. Ein absolutes Verbot bezieht sich auf das Nutzen, Handeln, Minen und Halten von Krypto. "Unsicher" bedeutet derweil, dass nicht genug Informationen verfügbar waren, um eine entscheidende Aussage treffen zu können.

Des Weiteren scheinen digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) in afrikanischen Ländern Anklang zu finden. Kenia spielt beispielsweise mit dem Gedanken, eine entsprechende Währung herauszubringen. In Nigeria gibt es diese sogar schon: den e-Naira.

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