Institutionelle FOMO? 500-Millionen-US-Dollar-Investment: Hedgefonds plant Bitcoin-Mega-Coup
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Umriss eines Wals unter einer Bitcoin-Münze, daneben ein Kanufahrer

Quelle: Shutterstock

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Der 200-Milliarden-US-Dollar-Fonds Guggenheim Partners will eine beträchtliche Menge Geld in Bitcoin (BTC) investieren. Bitcoin ist in der Wall Street angekommen.

Es ist das Jahr der großen Bitcoin-News. Nach Microstrategy, Stan Druckenmiller und Paul Tudor Jones springt mit Guggenheim Partners die nächste Wall-Street-Größe in den Krypto-Markt. Wie aus einem SEC-Dokument hervorgeht, das der 200-Milliarden-US-Dollar-Fonds am vergangenen Freitag, dem 27. November eingereicht hat, will Guggenheim eine beträchtliche Menge Geld in BTC investieren. Das Kapital dafür stammt aus Guggenheims Macro Opportunities Fund, einem Fonds, der laut Website „große makroökonomische Ideen setzt“. Er ist mit fünf Milliarden US-Dollar kapitalisiert.


Wie aus dem Schreiben an die SEC hervorgeht, behält sich Guggenheim vor, bis zu zehn Prozent, also 500 Millionen US-Dollar in Bitcoin zu investieren. Damit wäre es eines der größten Investments in die Kryptowährung überhaupt. In dem Schreiben an die SEC heißt es:

Der Guggenheim Macro Opportunities Fund will ein Engagement in Bitcoin anstreben, indem er bis zu 10 Prozent seines Nettovermögens in den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) investiert, ein privat angebotenes Investitionsvehikel, das in Bitcoin investiert.

Wie aus dem Dokument hervorgeht, investiert Guggenheim nicht direkt in BTC, sondern über den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC). Mit einem BTC-Fondsvolumen von etwa 10 Milliarden US-Dollar handelt es sich um den derzeit größten Bitcoin-Trust überhaupt. GBTC hält zur Stunde etwa 2,4 Prozent der gesamten Bitcoin-Umlaufmenge.

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Institutionelle FOMO: Die Wall Street macht ernst

Die Nachricht fällt in eine Zeit, in der immer mehr Institutionen ihren Weg in Krypto-Sektor finden. Zuletzt berichtete BTC-ECHO etwa über das Nasdaq-Unternehmen Microstrategy, das 425 Millionen US-Dollar aus seinen Rücklagen in BTC investiert hat. Des weiteren wechseln mit jeder Woche die vergeht, bekannte Gesichter aus der Wall Street zu Team Bitcoin. So etwa Hedgefonds-Legenden Stan Druckenmiller und Paul Tudor Jones.

Als begrenztes Assets ist Bitcoins Anreizstruktur derart beschaffen, dass sogenannte First Mover, also avantgardistisch veranlagte Investoren, einen enormen finanziellen Vorteil erlangen können. Bereits seit geraumer Zeit galt es deshalb als wahrscheinlich, dass das Interesse an Bitcoin unter institutionellen Investoren steigt. Man spricht dabei von institutioneller FOMO, also der Angst nicht zu den First Movern zu gehören. Zuletzt vermeldete auch Ex-Hedgefonds-Manager Raoul Pal, „All in“ gegangen zu sein. Demnach besteht sein Portfolio aktuell nur noch aus Ethereum (ETH) und BTC. Sogar von Gold habe sich Pal verabschiedet. Mehr dazu im Marktupdate.

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