Ein Scan, sie zu knechten?  2 Millionen Menschen machen Worldcoin schöne Augen

Millionen Menschen haben ihre Iris für die Kryptowährung Worldcoin scannen lassen – trotz Datenschutzbedenken um das Projekt von OpenAI-Chef Sam Altman.

Moritz Draht
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Beitragsbild: Shutterstock

| Schau mir in die Augen und ich sag dir, wer du bist

Seit Monaten tourt das Worldcoin-Projekt durch Großstädte wie Barcelona, New York oder Berlin. Im Schlepptau: schädelgroße, metallene Kugeln. Orbs, mit denen das Projekt weltweit Iris-Scans durchführt. Zwei Millionen Menschen haben ihre Augen laut Worldcoin, das von OpenAI CEO Sam Altman mitgegründet wurde, inzwischen ablichten lassen. Jede Woche kommen 40.000 dazu. Nach dem Erfolg von ChatGPT und dem damit ausgelösten Hype um KI-Technologien scheint das Interesse an dem Projekt zu wachsen. Und damit nicht nur Datenschutzbedenken.

Worldcoin: Augen auf bei der Krypto-Wahl

Es dauert ungefähr eine Minute, danach ist man registriert, Teil des neuen Krypto-Movements Worldcoin. Wer tief in den dunklen Orb blickt, erstellt eine digitale Identität, die “World ID”. Der digitale Nachweis soll die Angabe sensibler Angaben ersetzen, etwa Telefonnummern. Die zugehörige App beinhaltet eine Wallet, über die in Zukunft mit der Kryptowährung “Worldcoin” bezahlt werden soll. Aktuell steckt das Projekt in der Beta-Phase.

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