Lunyr: Ein Token gegen Fake News

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

Quelle: @lunyr.com

Teilen
BTC47,454.00 $ -4.55%

Inmitten des ICO-Sturms der sich gerade ereignet steht Lunyr (LUN). Dieses Projekt nimmt sich Wikipedia als Vorbild und transferiert es auf eine Blockchain. Das Ergebnis: eine Plattform gegen Fake News.
Fake News Problematik

Fake News Problematik

Wer glaubt die Fake News-Problematik sei erst seit der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten ein Problem, der hat weit geirrt. Donald J. Trump nennt seine Kontrahenten zwar gerne “Fake News”, doch die Problematik ist ein Symptom unserer neuen Gesellschaft: der Informationsgesellschaft.


Seitdem es das Internet gibt, ist man nicht nur Empfänger von Informationen. Ein Sender ist prinzipiell jeder der bereits auf Social Media-Plattformen wie Facebook unterwegs ist. Informationen lassen sich in sekundenschnelle Abrufen. Wikipedia, Google und Co. sind die neuen Helfer bei den Hausaufgaben – nicht das alte staubige Mathebuch.

Der Informationsfluss ist so gewaltig, dass er schon zu stark geworden ist. Es gibt einen Markt für Apps, die einen davon abhalten andere Apps zu nutzen – und der Markt wächst. Inmitten dieser Informationsflut ist es schwierig Informationen mit seriösen Quellen zu finden. Zwar konnte man auch auf Wikipedia keine großen Aussagen ohne Quellenangabe machen, doch da die Wahrheit bekanntlich “als erstes stirbt” muss eine Plattform wie Wikipedia her, die dezentral aufgebaut ist. Sie sollte Beitragsleistende belohnen und Quellen voraussetzen.

Genau so etwas hat Lunyr vor.

kryptokompass

Bitcoin-Boom: Jetzt wird es ERNST!

Das Smart Money kommt!

Erfahre mehr im führenden Magazin für Blockchain und digitale Währungen (Print und Digital)
☑ 1. Ausgabe kostenlos
☑ Jeden Monat über 70 Seiten Krypto-Insights
☑ Keine Investmentchancen mehr verpassen
☑ Portofrei direkt nach Hause

Zum Kryptokompass Magazin


Dezentralität: der Freund der Journalisten

Lunyr hat sich ein ausgeklügeltes System ausgedacht. Durch Belohnungstoken werden Menschen dazu animiert Beiträge zur Plattform zu leisten. Diese Beiträge müssen auf Quellen verweisen. Durch das eigene Handeln erlangt man Reputation, also einen Ruf. Wer also viel Inhalt beiträgt, der auch noch gut belegbar ist, der sammelt Rufpunkte.

Anders als bei Wikipedia soll die Plattform auch Werbung anbieten. Hierbei soll es sich dann um dezente und nicht aufdringliche Werbung handeln, ähnlich wie die Werbung die die bekannte Firefox-Erweiterung Ad-Block zulässt. Lunyr (LUN) lässt sich durch Ether kaufen. Leider ist der Weg ein wenig umständlich. Ein großer Pluspunkt ist aber, dass sie die Anleitung zum Token-Kauf, sowie das ganze White Paper, auf Deutsch übersetzt haben. Der ICO endet zwischen dem 27-28 April.

BTC-ECHO


Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

1. Ausgabe kostenlos testen

Das Bitcoin & Blockchain Magazin

1. Ausgabe kostenlos testen

Das Bitcoin & Blockchain Magazin

Das führende Bitcoin & Blockchain Szene Magazin

In Print und Digital verfügaber

Neue Investmentchancen verstehen und ergreifen

Jeden Monat über 60 Seiten Insights, Analysen, KnowHow

Streng limitiert

Kostenlose Ausgabe testen oder gratis Prämie sichern

BTC-ACADEMY