Litecoin-Miner Meeting endet mit einem Skalierungsabkommen

Mark Preuss

von Mark Preuss

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Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Die Litecoin Skalierungsdebatte scheint bald ein Ende zu finden. In einem 8-stündigen Meeting des Litecoin Global Roundtables, haben die größten Litecoin-Miner lange darüber debattiert, ob ein Update für das Netzwerk der viert größten digitalen Währung durchgeführt werden soll. Zu den Teilnehmern gehörte auch Charlie Lee, der Programmierer von Litecoin.

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Aus einem auf Medium veröffentlichten Protokoll geht hervor, dass die Miner den Weg einer “Segregated Witness (SegWit) Soft Fork” für Litecoin einschlagen wollen. Das Meeting wurde gestern von 12-18 Uhr (Peking Zeit) über WeChat abgehalten. SegWit war ursprünglich für das Bitcoin-Protokolls vorgesehen.


SegWit ist dafür bekannt, den Transaktionsdurchfluss erhöhen zu können, ohne der Notwendigkeit einer Änderung der hart codierten Blockgröße. Litecoin hat genauso wie Bitcoin derzeit eine vorgeschriebene Blockgröße von 1MB und sieht sich langfristig dem gleichen Problem wie Bitcoin ausgesetzt: Es werden nicht genügen Transaktionen pro Block verifiziert, was schlussfolglich das Netzwerk und die Transaktionsgeschwindigkeit verlangsamt und die Transaktionsgebühren steigen lässt.

Die Beteiligten befürworteten zwar einen gemeinschaftlichen Ansatz mit Integration der Community, sehen aber eine User-Activated-Softfork (UASF) als keine Alternative.

In dem Protokoll steht geschrieben:

Wir sind uns einig, dass das Protokoll-Upgrade unter dem gemeinschaftlichen Konsens erfolgen sollte und nicht im Alleingang der Entwickler und Miner. Wir befürworten, dass die Litecoin-Protokoll-Upgrade-Entscheidung auf Grundlage der Bedürfnisse der Nutzer, mittels der Roundtable Abstimmung, und eine Aktivierung durch die Miner entschieden werden soll. “

Zu den Unterstützern des Vorschlags gehörten u.a Bitmain (Antpool), BW.com, BATPool, F2Pool und LTC1BTC. Gemeinsam stellen sie 68% der aktuellen Hash-Rate. Sollte auch LTC.top dem Vorschlag zustimmen, wären das bereits 84%. LTC.top soll laut Aussage des Veranstalters im Besitz von LTC1BTC sein.

Durch einen Abstimmungsprozess stimmten die teilnehmenden Mitglieder einstimmig folgendem Plan zum Litecoin-Protokoll-Upgrade zu:

  • Eine SegWit Soft-Fork soll im Litecoin-Netzwerk durchgesetzt werden
  • Sobald die Nutzung der Litecoin-Blockkapazität über 50% liegt, beginnen wir mit der Vorbereitung einer Lösung, um die 1MB-Blockgröße durch eine Hardfork oder Softfork zu erhöhen.

“Charlie [Lee] versprach die Bereitstellung einer Lösung zur Erhöhung der Blockgröße, sobald diese (Blöckgröße) halb gefüllt ist ,” so Jihan Wu, Gründer des Mining Pools Bitmain.

Derzeit ist noch unklar, wann das Update umgesetzt werden kann. Zunächst einmal müssen alle Miner das neuste Softwareupdate installieren, um so ihren Support für SegWit zu signalisieren.

Um ein Update durchführen zu können, müssen mindestens 75% der Miner ihren Support signalisieren. Die 75% müssen danach für mindestens 2 Wochen gehalten werden. Aktuell liegt der Support bei rund 70%.

Den Organisatoren des Roundtables zufolge sollen jetzt auch die Börsen wie Bitstamp, BTC-e und Poloniex mit an einen Tisch geholt werden.

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