Türkische Lira: Abwärtstrend könnte Bitcoin für Investoren interessant machen

Max Kops

von Max Kops

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Old 1000 lire. Italian banknote

Quelle: © Octavus - Fotolia.com

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Investoren diversifizieren ihre Portfolios durch Investments in viele verschiedene Assets und Fremdwährungen. Investoren, die die türkische Lira halten, könnten ihre Bestände aber bald verkaufen, vermutet man aktuell. Die Währung musste in der kürzesten Vergangenheit einen enormen Wertverlust hinnehmen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Max Kops

Die Lira zählt zu den volatilsten Währungen der Welt. In den ersten elf Tagen des Jahres 2017 verlor sie, gemessen an der Umrechnung in US-Dollar, um 11% an Wert.

Türkische Lira: Politische Probleme

Die Besänftigung der Investoren durch die türkische Zentralbank dürfte nur mäßigen Erfolg zeigen. In der aktuellen Phase erlitt man den größten Verlust innerhalb von fünf Tagen seit 2008. Die politische Instabilität und kürzeste Tumulte um Staatschef Erdogan dürften diese Entwicklung ebenfalls herbeigeführt haben.

Reaktionen der Türkei auf den Wertverlust

Wie Investoren vermuten, muss die Türkei eher oder später die Preise anheben, um den Lira zu verteidigen. Gleichzeitig wird spekuliert, dass Erdogan eben dieses Einschreiten zu verhindern versuchen könnte.

Kapitalflucht und Bekräftigung des Bitcoin-Kurses?


Hohe Inflationsraten und Währungsverluste haben in der Vergangenheit oft zur Kapitalflucht zum Bitcoin geführt. In China wurde kürzlich untersucht, ob die Bevölkerung den Bitcoin als Mittel zur Kapitalflucht nutze.

Dieses Verhalten wird nicht nur durch Investoren, sondern insbesondere auch von Privatpersonen hervorgerufen: Gerade Privatpersonen fehlen in bestimmten Regionen die Zugänge oder das Hintergrundwissen, um auf Währungsmärkten ihr Vermögen zu diversifizieren. Wenn ihre Landeswährung extrem an Wert verliert, tauschen sie diese stattdessen in Bitcoin und nutzen letzteren als safe haven. Schließlich wird der Bitcoin nicht staatlich reguliert und ist damit weniger von politischen Entscheidungen abhängig.

Investoren spekulieren über einen Zusammenhang zu dem stark angestiegenen Tradingvolumen über LocalBitcoins. Allerdings gibt es bisher keine eindeutigen Indizien, dass für diese Entwicklung die Entwicklungen der Lira verantwortlich sind.

 

Meinung des Autors (Max):

Man sollte vorsichtig sein, in der aktuellen Phase Rückschlüsse von bestimmten Ereignissen auf den Bitcoin-Kurs zu ziehen. Die Boom-Phase vor wenigen Tagen hat zu einer extremen Volatilität geführt. Einzelne Kurs-Bewegungen lassen sich also nicht immer zweifelsfrei Geschehnissen aus der Weltpolitik zuordnen.

 

BTC-ECHO
Englische Originalversion von JP Butinx via Newsbtc

Sämtliche Aussagen sind persönliche Ansichten des Autors Max Kops. BTC-Echo besitzt selbst eigene Bitcoin-Bestände. Keine Vermögens- / Anlageberatung!


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