Lifestyle, Mode, Luxus – Lukso baut eine Blockchain-Lösung für die Kreativ-Industrie

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Das Berliner Start-up Lukso will die Technologie, die einst mit Bitcoin in unsere Aufmerksamkeit geriet, nutzen, um die Kreativ-Industrie zu revolutionieren. In Zukunft sollen daher Produkte aus den Bereichen Mode, Lifestyle und Luxus ihren Platz auf einer eigenen Blockchain finden. Zur Umsetzung veröffentlichte das Unternehmen nun eine 100-seitige Blaupause.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Dass die Blockchain-Technologie weit über Finanzdienstleistungen à la Bitcoin, Ripple & Co. hinausgeht, ist nicht erst seit den Smart Contracts von Ethereum bekannt. Im Prinzip lässt sich demnach alles, was Verwaltung benötigt und in diesem Zusammenhang effizienter ablaufen soll, auf einer Blockchain speichern, abrufen und transparent zurückverfolgen. Das Berliner Start-up Lukso will sich das nun zu Nutze machen.

Lukso will Kreativindustrie revolutionieren

Denn aus einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, plant das Unternehmen, Luxusgüter zu „blockchainisieren“. So heißt es in der Lukso-Blaupause zum Projekt:

Das Lukso-Netzwerk ist speziell auf die Natur der modernen Lifestyle-Industrie ausgerichtet. Es ermöglicht den Lifestyle-, Mode-, Medien- und Designräumen, Innovationen rund um die Kernthemen der zukünftigen kreativen Arbeit voranzutreiben. Dazu gehört auch, wie Kreative ihre Communities und Projekte koordinieren; mit Verbrauchern und Mitarbeitern zusammenarbeiten, ihre Interaktionen automatisieren und ihren Transaktionen vertrauen. Es definiert neu, wie Assets verwaltet, Kollektionen präsentiert und Marken erlebt werden können. Es ist der technologische Spielplatz für Kreative, um neue Trends zu gestalten und ihre kreative Kraft zu entfalten.


Um dieses Ziel umzusetzen, will das Unternehmen die Brücke zwischen der digitalen und der analogen Welt schlagen. Anstatt „lediglich“ exklusive Güter zu produzieren, sollen diese – überprüfbar via Blockchain – einzigartig produziert werden. Das Motto dabei lautet: Personalisierung statt Anpassung. Die Anreize sollen sich dabei in zwei Richtungen entfalten. Zum einen bekommen Produzenten von Gütern die Möglichkeit bzw. den Druck, tatsächlich einzigartige Produkte zu entwerfen. Zum anderen soll die „Generation Z“, die Digital Natives, Anreize bekommen, die einzigartigen Produkte auch zu konsumieren. Schließlich sind die Schlagworte Individualisierung und Einzigartigkeit in einer von sozialen Medien durchsetzten digitalen Profil-Welt Ziele, die es zur (Selbst-)Profilierung auf allen Ebenen zu erreichen gilt.

Besitztum von Kreativen auf der Blockchain

Ohne jene (selbst)erschaffene Einzigartigkeit in Frage stellen zu wollen: Das Projekt von Lukso hat in jedem Fall einen Mehrwert für die digitale Konsumgesellschaft. Digitales Eigentum, dessen Wertigkeit und kulturelle Umsetzung sind kreative Leistungen, deren Platz nicht in die Hände von zentralisierten Eigentümern gehört. Die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie bieten hier Anreize, die die Verwaltungsmacht der Kreativität zurück in die Hände der Erschaffenden legen kann:

Um die technologischen und sozialen Fortschritte zu nutzen, braucht der Raum ein gemeinsames digitales Ökosystem, das sie [die Kreativindustrie] als Basis für ihre Zusammenarbeit und Kollaboration nutzen können,

heißt es in der Blaupause zum Lukso-Projekt dementsprechend weiter. Das Lukso-Netzwerk soll der Kreativindustrie letztlich zu mehr Eigenständigkeit und zu mehr Eigenverantwortung verhelfen. Für eine gesteigerte Effizienz kann die Blockchain-Technologie außerdem dabei helfen, Prozesse zu automatisieren, Besitzrechte abzusichern und den einzelnen Teilnehmern zu mehr Autonomie verhelfen.

Tokenisierung von Beziehungen durch den Lukso-Coin

Selbstverständlich kommt ein solches Blockchain-Projekt nicht ohne eigenen Token aus. Gerade die Besitzrechte, jedoch auch interne Bewertungen der angebotenen Güter sowie die Preisgestaltung sollen über den internen Token ablaufen. Darüber hinaus sollen die Token individuell anpassbar sein. Beziehungen zwischen Konsumenten und Produzenten sowie Sicherheit, Transparenz und Übertragbarkeit sollen durch den Token im Lukso-Ökosystem einen effektiven Nutzen bekommen.

Mehr zum Lukso-Projekt findet ihr auf der offiziellen Homepage.


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