Kryptoskeptiker Krugman: „Bitcoin hat größeren Nutzen als Gold“

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Quelle: shutterstock

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Der Nobelpreisträger Paul Krugman hat sich des Öfteren skeptisch gegenüber Kryptowährungen geäußert. So sehe er in Bitcoin & Co. keine Währungen. Nun hat er mit einer neuen Aussage einen anderen Ton angeschlagen und zumindest dem Bitcoin einen größeren Nutzen als Gold zugesprochen.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Alexandra Bucurescu

BTC-ECHO berichtete kürzlich im Zuge des Meinungs-ECHOs über Paul Krugmans Skepsis bezüglich Kryptowährungen. Auf der Blockchain-Konferenz ChainXChange in Las Vegas hat der Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University und Nobelpreisträger an einer Diskussion mit dem Fondstrats-Mitbegründer Tom Lee und Ripples Chef-Marketingstratege Cory Johnson teilgenommen. Thema war dabei die Zukunft des Geldes. Seine Aussagen lassen den Eindruck entstehen, als schienen seine Zweifel an Bitcoin Risse zu bekommen.

Gold ist tot – Es lebe der Bitcoin

Unverhohlen betonte Krugmann, dass er sich nicht die gesamte Kryptowährungsindustrie angeschaut habe. So habe er weder Ahnung von Smart Contracts noch wisse er im Einzelnen, was es mit der Blockchain-Technologie auf sich habe. Stattdessen habe er sich damit auseinander gesetzt, wie Bitcoin funktioniert. Demnach sei dieser die einzige Kryptowährung, die er halbwegs verstünde. Zudem habe er eine wichtige Erkenntnis erlangt:

„Gold ist tot […] Bitcoin hat größeren Nutzen als Gold. Es gibt eine Chance für Bitcoin, in der Zukunft wertvoll zu sein.“

Dennoch habe Bitcoin im Vergleich zu Fiatwährungen einen entscheidenden Nachteil: die Transaktionskosten. Wenn diese Gebühren reduziert werden würden, könnte das allerdings seinen primären Widerstand gegen Kryptowährung beseitigen.

In seinem kürzlich in der New York Times erschienen Kommentar gibt Krugman weitere Einblicke in seine skeptische Denkweise. So verurteilt er den gegenwärtigen Gebrauch von Bitcoin & Co.:

„Acht Jahre nach dem Start von Bitcoin haben Kryptowährungen nur sehr wenig Einfluss auf den tatsächlichen Handel genommen. Einige Firmen werden sie als Zahlungsmittel akzeptieren, aber mein Gefühl ist, dass es mehr um die Signalisierung geht […] als um den tatsächlichen Nutzen. Kryptowährungen haben eine große Marktbewertung, aber sie werden überwiegend als Spekulationsobjekte gehalten, nicht weil sie als Tauschmittel nützlich sind.“

Damit spricht der (ehemalige) Kryptoskeptiker an, was wir schon lange wissen: Kryptowährungen wollen genutzt werden, um endgültig im Mainstream ankommen und breite Akzeptanz erfahren zu können.

BTC-ECHO

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