Krypto- und traditionelle Märkte KW47 – Getrennte Wege für Bitcoin und XRP?

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

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Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen.

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Die Volatilität von Bitcoin steigt weiter an. Interessanterweise – wenn auch nicht mit demselben Maß – lässt sich dasselbe über Öl sagen. Mit dem Kurssturz von letzter Woche zeichnet sich eine Entkopplung von XRP und Bitcoin ab. 

Was taugen Bitcoin und der stark korrelierte Krypto-Markt als unkorreliertes Asset? Sind die klassischen Märkte weiterhin vom Krypto-Markt entkoppelt? Und wie stark ist die Volatilität Bitcoins?


Die Größen-Korrelation und Volatilität sind für institutionelle Investoren interessant: Eine niedrige Korrelation mit traditionellen Märkten wie dem S&P500, dem DAX oder dem Dow Jones würde bestätigen, dass der Krypto-Markt für institutionelle Investoren interessant sein könnte. Er würde für eine größere Diversifizierung des Portfolios hilfreich sein. Ein anderer Monitor ist die Volatilität: Eine hohe Volatilität und das damit verbundene Risiko schreckt institutionelle Investoren ab.

Seit Anfang November verfolgen wir, wie sich Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten schlägt. Wir schauen deshalb auf die Korrelation im letzten Monat, auf eine gleitende Korrelation und eine gleitende Volatilität. Die beiden letzten Werte werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage ausgerechnet. Da sich die Korrelationen innerhalb des Krypto-Markts sehr ähnlich verhalten und aktuell BTC für institutionelle Investoren am interessantesten ist, fokussieren wir uns größtenteils auf den Bitcoin-Kurs.

Der am 14. November begonnene Abverkauf am Krypto-Markt geht weiter. Die Volatilität ist damit auch wieder da. Was jedoch auffällt, ist, dass XRP die Tanzbewegungen Bitcoins nicht mitmachen möchte, was zu einer Entkopplung beider Kurse führte:

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Korrelation: Kryptowährungen vs. traditioneller Markt

Ob Abverkauf oder nicht, das klassische Bild der Korrelationsmatrix hat sich auch diesmal kaum geändert. Bitcoin ist neben Öl und Gold das am wenigsten korrelierte Asset. Aktuell ist nur Öl noch unkorrelierter, während Gold zum Markt – bis auf Gold – leicht antikorreliert ist:

Ein Blick auf die laufenden monatlichen Korrelationen zwischen Bitcoin und den traditionellen Märkten zeigt den Kurssturz Mitte November sehr deutlich. Kurzfristig änderten sich die Korrelationen signifikant. Während sich die Korrelation zwischen Bitcoin und den Indizes S&P 500, DAX und Dow Jones bei knapp unter 0,2 einpendelte, fiel die von Öl ins Negative, konnte sich aber in dieser Woche wieder dem Niveau der Korrelationen zu S&P 500, DAX und Dow Jones anschließen. Am stärksten voneinander entkoppelt sind Bitcoin und Gold. Diese beiden Assets sind sogar leicht antikorreliert:

Bitcoins Volatilität: So hoch wie seit Langem nicht mehr!

Der Kurssturz vom 14. November stellte nicht nur ein Ende des Seitwärtstrends dar, sondern auch ein Ende der sinkenden Volatilität. Inzwischen ist die monatliche Volatilität allerdings wieder auf ein Level gestiegen, das man zuletzt Mitte August sah. Die Volatilität der Öl-Futures, obschon weit hinter der von Bitcoin, ist auch am Steigen – ebenfalls seit August. Die übrigen betrachteten Assets verhalten sich weiterhin stabil:

Aktuell lädt der fallende Krypto-Markt eher wenig zu großen Investments ein. Dennoch ist die Entkopplung zu den klassischen Märkten attraktiv. Wenn also der erhoffte Boden gefunden ist, kann es möglich sein, dass Krypto-Assets, insbesondere Bitcoin, für traditionelle Anleger wieder interessant wird.

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