Keine Blockvergrößerung? Ein Hard Fork in weiter Ferne

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

Quelle: Bacho via Shutterstock

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Während in der kommenden Nacht SegWit aktiviert wird, schauen wir gleichzeitig in die Zukunft. Das zweiteilige SegWit2x sollte eigentlich einen Kompromiss zwischen zwei Lagern bringen, doch da sich das eine Lager abgespalten hat, scheint das ganze Vorhaben keinen Sinn mehr zu ergeben.
New York Agreement

New York Agreement

Um beide Lager zusammenzubringen, die später SegWit und Bitcoin Cash unterstützen würden, initiierte Barry Silbert auf der Consensus 2017 das New York Agreement, kurz NYA. Industrievertreter und Größen der Krypto-Welt einigten sich auf die Einführung von SegWit und eine Blockvergrößerung von 1MB auf 2MB.


Doch nun, da sich Bitcoin Cash mit seiner eigenen Blockvergrößerung auf 8MB und der Ablehnung von SegWit vom Bitcoin-Netzwerk abgespalten hat, bleiben zum größten Teil nur ursprüngliche SegWit-Unterstützer übrig. Zwar warten wir laut Protokoll noch auf den letzten Schritt von SegWit2x, nämlich der Erhöhung der Blockgröße, doch die scheint nicht mehr einzutreten.

SegWit wird heute Nacht aktiviert werden, doch die Bitcoin Core Developer schlossen ihre Unterstützung für eine Blockvergrößerung aus. Wir bleiben also bei Bitcoin und SegWit und schieben eine Blockvergrößerung auf – vielleicht auf unbestimmte Zeit.

Bitwalas Stand

In einer Mitteilung von Bitwala erklärt das Unternehmen seinen eigenen Stand der Dinge. Als eines der ersten Unternehmen, die überhaupt einen Standpunkt in dieser Debatte signalisiert haben, erklären sie, dass sie sich nicht aktiv von Bitcoin abspalten werden. “Bitcoin” definieren sie als die Chain, die vom Bitcoin-Core-Developer-Team unterstützt wird, und es kann mit ziemlicher Sicherheit gesagt werden, dass viele andere Vertreter aus der Krypto-Szene das ähnlich sehen.

Bitwala erklärte außerdem:

“Sollten die Bitcoin-Entwickler zu dem Schluss kommen, dass sie dem SegWit2x Agreement folgen werden, dann wird diese Chain als De-Facto-Bitcoin von Bitwala anerkannt werden.”

Es herrscht aktuell Verwirrung um den letzten Schritt der Blockvergrößerung. Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, dass für eine Blockvergrößerung ein Hard Fork benötigt wird, dieser aber wiederum eine Replay Protection benötigt. Doch diesen Schutz wollen die Bitcoin-Core-Entwickler nicht implementieren, die Testzeit für eine solche Entwicklung benötige mindestens weitere 12 Monate. Das Eintreten einer weiteren Hard Fork für die Blockvergrößerung rückt damit also in weite und unbestimmbare Ferne.

BTC-ECHO

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