JPMorgan-Chef Jamie Dimon erneuert seine Aussagen zu Bitcoin und Blockchain

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Flickr/Steve Jurvetson

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Jamie Dimon, CEO der weltweit größten Investmentbank JPMorgan, hat sich wieder einmal zu Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie geäußert. Dieses Mal fallen seine Aussagen zur Kryptowährung Bitcoin wieder schärfer aus, die Blockchain hingegen wolle JPMorgan auch weiterhin verstärkt nutzen. Nach einer etwas längeren Funkstille ist der Bankenchef nun also wieder in den Kryptoschlagzeilen.

Am 4. August sprach JPMorgan-CEO Jamie Dimon auf der 25. Sommer-Gala-Feier des Aspen Instituts. In seiner Rede ging es in erster Linie um die Erträge, die sich US-amerikanische Investoren in den nächsten Jahren auf dem Aktienmarkt erhoffen können. Dank des aktuellen wirtschaftlichen Aufschwungs von mehr als vier Prozent des BIP kann man laut Dimon für eine 10-Jahres-Anleihe mit einer Rendite von vier bis fünf Prozent rechnen.

Dimon: Bitcoin ist ein Scam

Wie das Nachrichtenportal Bloomberg berichtet, erwähnte Dimon in seiner Rede auch wieder das Thema Bitcoin. In Bezug auf seine Aussagen im vergangenen Jahr, als er Bitcoin als Fraud (Betrug) bezeichnet hatte, bleibt Dimon bei seinem Standpunkt. So nennt er den Bitcoin nun einen Scam und behauptet, kein Interesse an der Kryptowährung zu haben. Er ging sogar so weit, dass er von den Regierungen verlangte, Kryptowährungen zu verbieten.

Es ist das erste Mal seit Ende des letzten Jahres, dass sich der JPMorgan-CEO öffentlich über Bitcoin äußert. Kurz vor seinem vorübergehenden Schweigegelübde hatte er noch beteuert, seine harschen Worte zum Bitcoin zu bereuen und über das Thema nicht mehr urteilen zu wollen. Inwiefern seine erneuerte Kritik also der Euphorie der Veranstaltung geschuldet war, ist nicht ganz klar zu sagen.

Blockchain weiterhin interessant für JPMorgan

Andere Töne schlug Dimon Anfang der Woche im Harvard Business Review an. Auf die Frage, wie er Kryptowährungen sehe, antwortete er:

Ich sollte wahrscheinlich nicht mehr über Kryptowährung sprechen. Aber es ist nicht dasselbe wie Gold oder Fiatwährungen. Diese werden von Gesetzgebern, der Polizei und von Gerichten unterstützt.

Die Blockchain hingegen preist er als innovative Technologie an:

Blockchain hingegen ist real. Wir (JPMorgan) testen es und werden es für eine ganze Menge Dinge verwenden.

Blockchain hui, Bitcoin pfui – mit dieser einfachen Losung hat es sich Jamie Dimon also gemütlich gemacht.

BTC-ECHO

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