movie2k.to Illegale Filmplattform hat 22.000 Bitcoin mit Werbung und Abofallen verdient

Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christian Stede

Christian ist freiberuflicher Journalist. Er ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie ein noch ungeahntes Umweltschutz- und Nachhaltigkeitspotenzial bietet.

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Im Falle der illegalen Filmplattform movie2k.to kooperiert einer der beiden Hauptbeschuldigten mit den Behörden. 22000 BTC wurden sichergestellt, ein weiterer Täter bleibt flüchtig.

Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ meldet, ist den Ermittlern ein Schlag gegen die Betreiber der illegalen Filmplattform movie2k.to gelungen. Laut Generalstaatsanwaltschaft Dresden habe man Anfang dieser Woche Bitcoins in Höhe von umgerechnet 25 Millionen Euro beschlagnahmen können. Einer der Haupttäter habe die Summe freiwillig herausgegeben, nach eigenem Bekunden möchte er damit zur „Schadenswiedergutmachung“ beitragen. Nach einem weiteren an dem Betrieb der illegalen Plattform beteiligten Programmiere fahnden die Ermittler derzeit noch, heißt es. 

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Die Seite movie2k.to ist Ende Mai 2013 vom Netz genommen worden. Man wirft den Betreibern vor, in den knapp für Jahren ihres vorherigen Bestehens fast 900.000 illegale Kopien von Spielfilmen und Serien auf der Plattform verfügbar gemacht zu haben. Damit war es interessierten Besuchern der Seite möglich, die Inhalte auch ohne ein Peer-to-Peer-Netzwerk herunterzuladen. 

Juristisch macht das aber keinen Unterschied, wie der „Spiegel“ in einer Analyse des Urteils gegen die Betreiber von kino.to vom November 2011 schreibt. Im einen wie im anderen Fall handele es sich ganz klar um eine Rechtsverletzung.

22.000 Bitcoin durch Werbung und Abofallen

Das Geld, von dem die Ermittler jetzt gleichwohl nur einen Teil sicherstellen konnten, kam durch Werbung und versteckte Abofallen auf der Internetseite zustande. Wie der „Spiegel“ schreibt, haben die Akteure hinter movie2k.to seit Mitte 2012 ihre Einnahmen verstärkt in Bitcoin investiert. Es ist von einem Gesamtbetrag von 22.000 BTC die Rede, was zur Zeit etwa 208 Millionen Euro entspricht. Mit Hilfe eines Immobilienunternehmers aus Berlin habe man das Geld dann in Immobilien investiert. Dieser Unternehmer, wie auch einer der Betreiber von movie2k.to, von dem das sichergestellte Geld stammt, sind geständig. Seit November letzten Jahres sitzen beide in Untersuchungshaft. Wie es heißt, wollten sie die Behörden tatkräftig dabei unterstützen, den zweiten Haupttäter dingfest zu machen.

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Nachdem die Adresse movie2k.to seit Mai 2013 nicht mehr existiert, haben mehrere andere gleichfalls illegale Seiten behauptet, der „legitime“ Nachfolger zu sein. Das gilt beispielsweise für die aktuell noch intakte Homepage von movie4k.to. 

Als vor fast neun Jahren den Machern von kino.to der Prozeß gemacht wurde, hieß es zunächst, damit sei auch den Hauptverantwortlichen von movie2k.to das Handwerk gelegt. Doch anscheinend ist das kriminelle Netzwerk größer, als damals angenommen. Das Strafmaß, mit dem die Schuldigen rechnen müssen, dürfte durchaus bei mehrjährigen Haftstrafen liegen.

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