Fidor Bank warnt vor Bitcoin-Scam-Webseiten

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: PR/Fidor Bank

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Die Fidor Bank, die mit Bitcoin-Börsen zusammenarbeitet, warnt vor Fake-Online-Shops. Auf diesen verkaufen Betrüger nicht existente Waren. Die erbeuteten Einnahmen werden von den Betrügern später in Bitcoin und andere Kryptowährungen getauscht. 


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Laut einem Bericht des Presseportals im Rückgriff auf Tagesschau.de sind 4,4 Millionen Bundesbürger bereits Opfer von Fake-Online-Shops geworden. Auf diesen verkaufen Betrüger Waren und Dienstleistungen, die niemals erbracht werden. Laut der Brandenburgischen Verbraucherzentrale soll es rund eine Million dieser Fake-Shops im Netz geben – viele mit deutscher Domain.

Bitcoin zur Geldwäsche nicht geeignet

Der Betrug ist simpel: Die Verbraucher bezahlen ihre Waren im Voraus und bekommen sie nie geliefert. Um den Verbleib des Geldes zu verschleiern, konvertieren die Betrüger das ergaunerte Geld in Kryptowährungen wie Bitcoin, wie das Presseportal weiter berichtet. Die scheinbare Anonymität ist es nun, durch die sich die Betrüger fälschlicherweise in Sicherheit wiegen. So erklärt Matthias Kröner, CEO der Fidor Bank, gegenüber Presseportal:

“Grundsätzlich ist es so, dass alle Nutzer bei Bitcoin.de – wie natürlich auch bei der Fidor Bank – eine volle Identifikation durchlaufen müssen. “Geldwäsche” funktioniert ja letztlich nur dann, wenn eine bekannte (und echte) Person die Herkunft des Geldes verschleiern möchte, um so beispielsweise aus schwarzem Geld gewaschenes, das heißt “sauberes” Geld zu machen, beispielsweise mittels der Angabe von unwahren Geschäften, unwahren Verwendungszwecken beziehungsweise unwahren Absendern oder gefälschten Rechnungen etc. Leider sind auch hier die Betrüger sehr kreativ, die Möglichkeiten sind dementsprechend vielfältig”.

Die Fidor, so Kröner weiter, verfüge über Systeme, die derartige Verhaltensweisen analysieren und entdecken helfen.

Fidor Bank gründet Fraud Task Force

Darüber hinaus ist es die Unveränderlichkeit der Bitcoin-Blockchain, die es durchaus möglich macht, Geldflüsse nachvollziehen zu können. Während Bitcoin nun zwar den Ruf hat, anonym zu sein, ist die Kryptowährung tatsächlich nur pseudonym. Alternativen sind hier Monero oder Dash, die ihres Zeichens nach anonyme Coins sind. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, habe sowohl bitcoin.de als auch die Fidor Bank AG engen Kontakt und “eine hervorragende Beziehung zu den Strafverfolgungsbehörden”. Wer also Betrügerisches oder Illegales im Sinne hat, ist sowohl bei bitcoin.de als auch bei der Fidor Bank schlecht beraten:

“Wenn scheinbar ganz normale Kunden ein Konto eröffnen, diese Kontozugangsdaten dann an Dritte weiterreichen oder verkaufen, handelt es sich hierbei um eine Straftat. Auch die Bank ist dann Opfer eines Betrugs, ebenso wie es der Kunde eines Fakeshops selbst ist. Und: Es wird unabhängig vom Medium schwer sein, schon zum Zeitpunkt der Kontoeröffnung durch einen “normalen” Kunden die betrügerische Absicht zu erkennen. Das gilt für Konten der Filiale einer traditionellen Bank ebenso wie auch für Kundenkonten einer Online-Bank. Die Fidor Bank AG unterstützt die Verbraucherzentralen bei ihrem Kampf gegen solche Machenschaften und bringt jeden ihr bekannt gewordenen Fall zur Anzeige. Sie hat eine “Fraud Task Force” eingeführt und ein umfangreiches Sicherheitskonzept ausgearbeitet, um betrügerische Kontoeröffnungen zu erkennen und dagegen vorzugehen.”

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