Video: Die Block Size-Debatte und Bitcoin Hard Fork erklärt

Wir haben dem Winklevoss ETF “Tschüß!” sagen müssen. Nach der Ablehnung der SEC, wird der Community plötzlich der “Elefant im Raum” bewusst: die Block Size- oder auch Skalierungsdebatte. 

Worum geht es?

Es geht um nicht weniger als die Zukunft des Bitcoin. Das Thema ist schon lange präsent, doch so wirklich bewusst wird es uns gerade erst, als das Netzwerk an seine Grenzen stößt. Damit ihr bestens Bescheid wisst, schaut euch am besten unseren aktuellen Wochenrückblick an, denn es kann gut sein, dass es in naher Zukunft einige Änderungen geben wird.

In unserem aktuellen Wochenrückblick KW #11 erklären wir:

  • Worum geht es in der Block Size-Debatte?
  • Was sind die Unterschiede von SegWit und Bitcoin Unlimited?
  • Wie kommt der Hard Fork zustande und was ist er?
  • Werden meine Bitcoins gespalten?
  • Was heißt das für den Preis?
Mehr zum Thema:  Bestechungen durch Smart Contracts - Gefahr für Bitcoin-Mining?

Viel Spaß beim Zuschauen!

Danny von BTC-ECHO


13 thoughts on “Video: Die Block Size-Debatte und Bitcoin Hard Fork erklärt

  1. Warum erwähnt ihr nicht die Probleme der größeren Blocksize von Bitcoin Unlimited? Es wird mehr Netzwerkbandbreite und mehr Speicherplatz benötigt, die Gefahr von ungeplanten Hard Forks wegen Syncproblemen wird größer, besonders weil China nur recht langsam an den Rest der Welt angebunden ist, die Zentralisierung steigt, weil die kleinen Knoten mit begrenzen Ressourcen sich abschalten… Warum überlässt man Micropayments nicht den Altcoins und sieht Bitcoin als sicheres digitales Gold, das eben nicht im Sekundentakt gehandelt werden muss. Eine kleine Blockgröße hat auch Vorteile, die Anwender nutzen das Netzwerk bewusster und erzeugen weniger Spam Transaktionen…

    1. Absolut richtig blacky, genau das sehe ich auch als Hauptproblem bei BU!
      Kein Wunder dass die Großen Pools dann BU unterstützen oder?
      Darauf bin ich nicht eingegangen, da das Video so schon ziemlich lang und gerade für Einsteiger schon wieder komplex war. Du liegst aber richtig, keine Frage!
      Grüße 🙂

      Danny

  2. Schon mal darüber nachgedacht? Welche Dritte Partei sich freut wenn der Hard Fork oassiert? Die Banker eventuell? Und wer hat die Sache inszeniert?

  3. Da ein Hardfork quasi unausweichlich ist, fährt man entweder die “sichere” Schiene und hält beide Coins (BTC und BTU) oder man spekuliert und verkauft einen der beiden Coins? Wie wahrscheinlich ist es, dass einer der beiden Coins nach dem Fork komplett abgelehnt wird und in den Keller rutscht? Glaubt ihr, dass es einen klaren “Gewinner” geben wird? Ganz abgesehen von der Tatsache, dass beide im Wert erstmal deutlich sinken werden.

    1. Sehr schwer zu sagen, wir wissen es tatsächlich nicht, eine solche Situation mit einem so großen Coin gab es einfach noch nie. Wir warten zumindest ab, die Wahrscheinlichkeit dass ein Coin total zerstört wird, sehe ich persönlich als gering, ich gebe aber keinerlei Garantien dafür.

      Grüße,

      Danny

  4. Was meint ihr… Wie würde sich ein Hardfork auf andere Kryptowährungen (zb Ethereum, Monero) auswirken? Diese könnten dadurch erneut einen Riesenboom erleben oder?

    1. Ethereum ist so ein Sonderfall, das wurde heute auf der CeBIT auch wieder klar, als Florian Vogelsteller, Entwickler bei Ethereum, einen Vortrag gehalten hat.

      Hard Forks sind bei Ethereum nicht schlimm, im Gegenteil, die Ethereum Entwickler nutzen das als Upgrade-Mechanismus, verbessern Ethereum durch Hard Forks also.

      Grüße,

      Danny

  5. Welche Vorraussetzungen müssen da sein damit der hardfork passiert? Wenn Antpool beispielsweise wieder einen btu block mined, in welchem Fall existiert die neue btu kette weiter?

    1. Voraussetzung ist eine bestimmte Prozentzahl an Unterstützungs Votes (also “Wahlstimmen”) im Netzwerk. In diesem Video sah man die derzeitige Verteilung auf Coin Dance, das Bild wo unten auch die 8 MB Blocks als Proposal aufgelistet sind.

      Das beobachten wir.

      Grüße,

      Danny

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