Sentiment-Analyse: Die Marktstimmung vor dem Bitcoin Crash

Santiment Team

von Santiment Team

Am · Lesezeit: 4 Minuten

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Santiment ist eine Marktforschungsplattform mit Fokus auf den Krypomarkt. Sie liefern Daten und Werkzeuge für Marktforschung, Verhaltensanalyse, Handel und Risikomanagement sowie eine Kryptowährungs-bezogene Due Diligence.

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Was fühlte die Community hinsichtlich Bitcoin in den Tagen und Wochen vor dem Crash am 24. September? Sentiment-Analyse kann hier eine Antwort geben, die auch bei zukünftigen Markteinschätzungen helfen kann. 

Die Marktforschungsplattform Santiment hat einen Algorithmus entwickelt, mit welchem die Marktstimmung über mehr als tausend soziale Kanäle analysiert werden kann. Daten aus verschiedenen Telegram-Gruppen, Subreddits, Discord Charts, Twitter und Bitcointalk werden hinsichtlich der positiven oder negativen Stimmung bewertet.

Stimmung um Bitcoin sank eine Woche vor dem Crash

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Darstellung der Marktstimmungen auf den verschiedenen sozialen Kanälen mithilfe von Santiment Graphs 

Und tatsächlich: Schon vor dem Crash schwang die Stimmung bezüglich Bitcoins ins Negative.

Die „Sentiment Balance“ berechnet den Unterschied zwischen positiven und negativen Botschaften bezüglich einer bestimmten Kryptowährung und in einem bestimmten sozialen Kanal. In den verschiedenen Telegram Channels begann die Stimmung für Aussagen um „BTC“ oder „Bitcoin“ bereits am 17. September zu sinken:

Stimmung auf den Telegram-Kanälen

Ähnliches lässt sich über die Stimmung auf verschiedenen krypto-bezogenen Subreddits sagen. Man konnte beobachten, dass die Stimmung bis zum 18. September eher neutral lief. Seitdem entwickelte sie sich jedoch rückläufig:

Stimmung auf den krypto-Relevanten Subreddits vor dem Bitcoin-Crash

Am deutlichsten konnte man das Absinken der Stimmung um Bitcoin auf Discord sehen. Seit Anfang August sank das Vertrauen auf verschiedenen krypto-relevanten Discord Servern. Zwar fand dieser Abwärtstrend Anfang September ein Ende, die Stimmung konnte sich bis zum 18. September sogar verbessern. Seitdem ging es, wie auch bei den oben genannten sozialen Kanälen, mit der Stimmung bergab:

Stimmung auf den Discords vor dem Bitcoin-Crash

Die Mitglieder bei Bitcointalk wurden Anfang des Monats zunehmend bullish bezüglich Bitcoin. In den letzten zehn Tagen sah man jedoch auch hier, dass FUD Überhand nahm. Ähnlich wie bei anderen Kanälen begann die Stimmung am 17. September ihren Weg in negative Gefilde:

Stimmung auf Bitcointalk vor dem Crash

Professionelle Trader trotzten dem negativen Sentiment

Interessant ist indessen ein Ausreißer: In professionellen Trading Chatrooms stieg die Stimmung ins Positive – komplett gegenläufig zum Verhalten auf den anderen sozialen Kanälen:

Stimmung in professionellen Trader-Chats vor dem Bitcoin-Crash

Diese Diskrepanz kann man auf zwei Wegen interpretieren:

  1. Professionelle Trader hatten das auf den anderen Kanälen erlebte Stimmungstief schon, sodass sich die Stimmung seitdem verbessert.
  2. Es kann natürlich auch sein, dass professionelle Trader die Entäuschung noch erleben werden.

In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Publikum hochqualifiziert ist und die untersuchten Kanäle ein höheres Signal-zu-Rausch-Verhältnis haben als Telegram und andere Quellen, halten die Analysten von Santiment die erste Möglichkeit für wahrscheinlicher.

Bitcoin: Seit Sommer kein Trend-Thema mehr

Darstellung des sozialen Volumens mit Sanbase

Es ist auch erwähnenswert, dass – unabhängig von der Stimmung – die Reaktion der Crowd auf Bitcoins jüngsten Rückgang relativ kühl war.

Die Menge der Nachrichten um „BTC“ und „Bitcoin“ nach dem Crash verblasst im Vergleich zur Menge an Nachrichten in der Sommerrallye:

Diese Rückläufigkeit des sozialen Volumens könnte ein Signal für eine relative Gleichgültigkeit der Marktteilnehmer sein. Theoretisch gesehen würde das die Chancen für eine Trendumkehr ins Positive erhöhen.

Alle verzweifelt? Mitnichten.

Darstellungen der Trendanalysen mit Sanbase Social Trends

Diese Hoffnung bestätigt sich etwas im Inhalt der Gespräche nach dem Crash: Zwar stiegen die Erwähnungen von „bottom“ und „bounce“ stark an, jedoch auch die Verwendung des Begriffes „long“:

Erwähnungen von „bounce“ in den sozialen Medien

Erwähnungen von„bounce“ in den sozialen Medien

Erwähnungen von „long“ in den sozialen Medien

Ein Ansteigen des sozialen Volumens ist oft mit signifikanten Kursbewegungen verbunden: Das Interesse der Crowd erreicht einen Höhepunkt, der sich in einer Trendänderung eines Bitcoin-Kurses niederschlagen kann. Mit dem Verlassen des seit Juni verfolgten Triangle Patterns ist die Volatilität wieder stark geworden, entsprechend sollten Investoren vorsichtig sein.

Eine Hilfe dabei können die sozialen Signale von Santiment sein, die bezüglich bestimmter Keywords einen Alarm senden, falls es auf den sozialen Medien wieder ein verstärktes soziales Volumen gibt.

Santiment ist eine Market-Intelligence-Plattform, die dem Krypto den Kontext hinzufügt. Sie liefern saubere Daten und Werkzeuge für Marktforschung, Verhaltensanalyse, Handel und Risikomanagement sowie Coin/Project Due Diligence.

Das Projekt sammelt On-Chain-, Social-Media-, Preis- und Entwicklungsinformationen über mehr als 800 Coins und ihre Netzwerke und verwendet diese Daten, um benutzerdefinierte Tools, Metriken und einzigartige Marktkenntnisse zu erstellen.

Auf der Website der Firma finden Sie benutzerdefinierte Charts, Signale mit niedriger Latenz, Marktinformationen und mehr.

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