Das große Comeback nach dem Krypto-Hack? 260.000 Coincheck Kunden schöpfen Hoffnung

Quelle: coincheck

Das große Comeback nach dem Krypto-Hack? 260.000 Coincheck Kunden schöpfen Hoffnung

Die gehackte japanische Online-Handelsplattform Coincheck will schon bald mit der Erstattung der im Januar gestohlenen Wallets beginnen. Der Hack betraf das Guthaben von rund 260.000 Kunden. Die Betreibergesellschaft gab nun bekannt, man wolle die Geschäfte sobald wie möglich wieder aufnehmen. Dafür ist allerdings die Zustimmung der Aufsichtsbehörde (Financial Services Agency - FSA) erforderlich.

bekannte haben im Januar bei der japanischen Handelsplattform Coincheck Guthaben im Wert von umgerechnet 430 Millionen Euro entwendet. Die japanische Regierung reagierte mit strengeren Auflagen und verwies aus Sicherheitsgründen gleich mehrere Wettbewerber des Landes. Vor einer Wiedereröffnung sollen diese der Aufsichtsbehörde Japans beweisen, dass sie ihre Sicherheitsmaßnahmen erheblich verbessert haben. Außerdem wurden an die Betreiber von sieben Krypto-Börsen Strafanzeigen verschickt. Unter anderem deshalb geriet der Kurs des Bitcoin erheblich unter Druck. Zwischenzeitlich musste Coincheck die Existenz von Sicherheitslücken einräumen. Man entschuldigte sich bei den Kunden für alle Unannehmlichkeiten. Heute wurde angekündigt, 80 % der gestohlenen 523 Millionen Einheiten der Kryptowährung NEM aus eigenen Mitteln zurückzuzahlen.

Der Hack von Coincheck rüttelt die Branche wach

Der jüngste Hack hat bei den Online-Plattformen für viel Aufruhr gesorgt. Niemand möchte, dass sich in Japan oder anderswo der Fall Mt. Gox wiederholen kann. Beim ehemaligen Marktführer, der früher mehr als 60 % des weltweiten Handelsvolumens besaß, führten diverse Sicherheitslücken und juristische Probleme am Ende zu einer Insolvenz der Aktiengesellschaft. Wahrscheinlich auch um weiteren Regulationen oder möglichen Strafanzeigen zu entgehen, kündigten 16 japanische Handelsplattformen die Einführung einer Selbstregulierungsstelle ab April dieses Jahres an. Man wird sehen, ob sie damit die Vorgaben der Aufsichtsbehörde FSA erfüllen. FSA-Mitarbeiter überprüfen derzeit im ganzen Land zahlreiche Online-Börsen in Hinblick auf mögliche Schwachstellen.

Lies auch:  Coincheck: Lizenz in Sicht trotz Sicherheitsfiasko?

BTC-ECHO

Anzeige

Ähnliche Artikel

Bitcoin News: So haben sich Krypto-Nachrichten 2018 verändert
Bitcoin News: So haben sich Krypto-Nachrichten 2018 verändert
Bitcoin

Bitcoin News: CryptoCompare hat Metadaten von insgesamt 25 Blockchain-Newsseiten und 64.605 Artikeln zusammengetragen.

Von wegen Kostenexplosion: Sinken die Bitcoin-Produktionskosten 2030 auf unter vier US-Dollar?
Von wegen Kostenexplosion: Sinken die Bitcoin-Produktionskosten 2030 auf unter vier US-Dollar?
Bitcoin

Einen Bitcoin zu produzieren kostet viele tausend US-Dollar. Laut einer neuen Studie zum Stromverbrauch des gesamten Bitcoin-Netzwerkes könnte sich das jedoch bald ändern: Der Preis für die Bitcoin-Erzeugung könne demnach bis 2030 auf unglaublich klingende 3,93 US-Dollar pro BTC absinken.

Die Top Bitcoin- und Blockchain-News der Woche
Die Top Bitcoin- und Blockchain-News der Woche
Bitcoin

Es ist wieder soweit: Es ist Sonntag. Je nach geographischer Lage ist es sonnig, bewölkt oder regnerisch – ähnlich wie beim Bitcoin-Kurs kann man das nie mit hundertprozentiger Genauigkeit sagen.

Newsletter

Die besten News kostenlos per E-Mail

Finde einen Job mit Zukunft

    Aktuell

    Bitcoin ist Geld: Wyoming entwirft kryptofreundliches Gesetz
    Bitcoin ist Geld: Wyoming entwirft kryptofreundliches Gesetz
    Politik

    Es tut sich was im Staate Wyoming. Ein am vergangenen Freitag vorgestellter Gesetzentwurf sieht eine umfassende Regulierung für digitale Assets vor.

    Bitcoin News: So haben sich Krypto-Nachrichten 2018 verändert
    Bitcoin News: So haben sich Krypto-Nachrichten 2018 verändert
    Bitcoin

    Bitcoin News: CryptoCompare hat Metadaten von insgesamt 25 Blockchain-Newsseiten und 64.605 Artikeln zusammengetragen.

    Von wegen Kostenexplosion: Sinken die Bitcoin-Produktionskosten 2030 auf unter vier US-Dollar?
    Von wegen Kostenexplosion: Sinken die Bitcoin-Produktionskosten 2030 auf unter vier US-Dollar?
    Bitcoin

    Einen Bitcoin zu produzieren kostet viele tausend US-Dollar. Laut einer neuen Studie zum Stromverbrauch des gesamten Bitcoin-Netzwerkes könnte sich das jedoch bald ändern: Der Preis für die Bitcoin-Erzeugung könne demnach bis 2030 auf unglaublich klingende 3,93 US-Dollar pro BTC absinken.

    War der Ethereum-Bug monatelang bekannt? Das Meinungs-ECHO KW3
    War der Ethereum-Bug monatelang bekannt? Das Meinungs-ECHO KW3
    Kolumne

    Wie offensichtlich war die Reentrancy-Verwundbarkeit der abgeblasenen Constantinople Hard Fork?

    Angesagt

    Krypto- und traditionelle Märkte KW3 – Bitcoin kaum zum Markt korreliert
    Märkte

    Die Antikorrelation zu allen anderen betrachteten Assets ist wieder zurückgegangen.

    Das Musterportfolio Konservativ KW3: Seitwärts geht die Reise
    Invest

    Die Kryptowährungen innerhalb der Top 10 bewegten sich in dieser Woche in erster Linie seitwärts.

    Die Top Bitcoin- und Blockchain-News der Woche
    Bitcoin

    Es ist wieder soweit: Es ist Sonntag. Je nach geographischer Lage ist es sonnig, bewölkt oder regnerisch – ähnlich wie beim Bitcoin-Kurs kann man das nie mit hundertprozentiger Genauigkeit sagen.

    R3-Konsortium: Startschuss für Blockchain-Plattform Corda Network  
    Unternehmen

    Der Startschuss für die Blockchain-Plattform Corda Network ist gefallen. Künftig soll das Krypto-Ökosystem allen Mitgliedern für Entwicklung und Datenaustausch zur Verfügung stehen und sie miteinander vernetzen.