Börsenmedien AG erwirbt Beteiligung an SatoshiPay

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

David Scheider hat Philosophy & Economics an der Uni Bayreuth studiert. Getreu dem Krypto-Motto „Banking the Unbanked“ interessiert sich David vor allem für die Möglichkeiten der finanziellen Inklusion von Entwicklungsländern.

Quelle: Shutterstock

Die Börsenmedien AG verkündet eine fünfprozentige Beteiligung am Krypto-Zahlungsdienst SatoshiPay. In nicht allzu ferner Zukunft wird man für Inhalte des Medienunternehmens mit Stellar Lumens bezahlen können.

Micro Payments, zu Deutsch Mikrozahlungen, gelten als einer der großen Anwendungsfälle für Bitcoin, Ripple & Co. Fiatwährungen wie der US-Dollar sind für Micro Payments ungeeignet, da die Transaktionskosten für das Überweisen von Centbeträgen in keinem Verhältnis zum übertragenen Wert stehen. Zudem lässt sich der US-Dollar nur in den einhundertsten Teil teilen. Eine Bitcoin-Einheit hingegen lässt sich in den einhundertmillionsten Teil spalten, das wäre dann ein Satoshi.

SatoshiPay und Börsenmedien in strategischer Partnerschaft

Das automatisierte Bezahlen von Kleinstbeträgen ist zwar noch Zukunftsmusik, es gibt aber bereits findige Unternehmen, die an der Implementierung eines solchen Use Cases arbeiten. Eines davon ist das in Berlin und London operierende Start-up SatoshiPay.

Das Unternehmen arbeitet an der Integration des oben genannten Krypto-Use-Cases in die Medienwelt. Nachdem man bereits den Axel-Springer-Verlag als Partner an Land ziehen konnte, vermeldet das Start-up am heutigen Donnerstag, dem 7. März, seine Partnerschaft mit der Börsenmedien AG. Nach Inhalt der Pressemitteilung engagiert sich das Medienhaus im Zuge der letzten Funding-Runde mit fünf Prozent bei SatoshiPay. Darüber hinaus spricht man von einer „strategischen Partnerschaft“ der beiden Unternehmen.


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Dies dürfte im Klartext bedeuten, dass Leserinnen und Leser Medieninhalte der Börsenmedien AG bald auch mit Stellar Lumens (XLM) freischalten können.

„Wir freuen uns, die Börsenmedien AG als strategischen Partner gewonnen zu haben“, vermeldet Meinhard Benn, Gründer und CEO von SatoshiPay, entsprechend optimistisch. Und weiter: „Die digitalen Formate der Unternehmensgruppe [Börsenmedien AG], wie Videos, PDF-Downloads oder E-Books, stellen einen idealen Anwendungsbereich für unsere Technologie dar. Wir freuen uns darauf, unser Produkt in enger Zusammenarbeit mit den Redaktionen und Produktteams der Börsenmedien weiterzuentwickeln.“

Was SatoshiPay eigenen Angaben zufolge auszeichnet, sind die geringen Transaktionsgebühren von unter einem US-Dollar-Cent.

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