Bitcoin, Bobby Lee: Bitcoin-Kurs bis 2030 bei 500.000 US-Dollar

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Bobby Lee: Bitcoin-Kurs bis 2030 bei 500.000 US-Dollar

Bobby Lee, Mitgründer der ersten Bitcoin-Börse Chinas, hat dem Krypto-Space eine Runde Bullenfutter spendiert. Er sieht den Bitcoin-Kurs in weniger als einer Dekade bei einer halben Million US-Dollar. Und bemüht dazu das Stock-to-Flow-Modell und eine gute Dosis „Hopium“.

Der US-amerikanische IT-Unternehmer Bobby Lee macht keinen Hehl aus seinem Bitcoin-Bullentum. Wieso sollte er auch, gehörte er als Mitgründer von BTCC im Jahr 2011 doch zu den Köpfen hinter der ersten Bitcoin-Börse Chinas. Mittlerweile ist Lee unter die Wallet-Hersteller gegangen und verkauft physische Aufbewahrungsmethoden für Bitcoin & Co. Schließlich macht der Umstand, dass Bobby der Bruder des Litecoin-Gründers Charlie Lee ist, das Bullen-Bingo perfekt.

Um den Hoffnungen der Hodler Nahrung zu geben und möglicherweise von der aktuellen Delle in den Charts abzulenken, hat Lee eine Prognose für den Bitcoin-Kurs in den Äther getwittert, die Hodler-Herzen höher schlagen dürfte:

Gold liegt heute bei etwa 8 Billionen US-Dollar, was dem 50-Fachen des Wertes von #Bitcoin entspricht. Ich sage voraus, dass das #flippening innerhalb von 9 Jahren stattfinden wird und $BTC über 500.000 US-Dollar hinausschießt. Und mit all dem Geld, das weltweit gedruckt wird, wird $BTC tatsächlich sehr wahrscheinlich über 1 Million US-Dollar betragen.

Im Krypto-Sektor ist häufig von einem „Flippening“ die Rede, wenn es um die Platzierung von Top-Kryptowährungen hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung geht und zwei Coins ihre „Tabellenplätze“ tauschen. Lee meint mit „Flippening“ hier, dass Bitcoin eines Tages über eine höhere Marktkapitalisierung als Gold verfügt.

Bitcoin-Kurs bei 500.000 US-Dollar – wenn alle Faktoren mitspielen


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In einem vorangegangenen Tweet hatte Lee gezeigt, wie er zu dieser Annahme kommt. Er bemüht dazu das Stock-to-Flow-Verhältnis, jedoch ohne es explizit zu benennen:

Bitcoin wurde entwickelt, um im Laufe der Zeit SUPER wertvoll zu sein. In den ersten 10 Jahren gab es nur 2 Halbierungen der Block Rewards, aber in den nächsten 10 Jahren werden es 3 sein (das sind 50 Prozent mehr)! Bis zum 20. Jahr wird die tägliche Neuproduktion nur noch ~255 BTC betragen – eine jährliche Inflation von weniger als 0,5 Prozent. Seltener als Gold!

Dass der Bitcoin-Kurs, derzeit vom Support um 8.700 US-Dollar getragen, am Sonntag, dem 10. November, von Lees Tweets einen erneuten Anlauf auf die Hürde von 9.000 US-Dollar nahm, schrieb sich der Wallet-Verkäufer kurzerhand auf die Fahne:

[…] Habe ich heute die Märkte bewegt? Ich habe vorhergesagt, dass der Gesamtwert von #Bitcoin innerhalb von 9 Jahren, bis 2028, den von #Gold übertreffen wird. Mit dem heutigen Goldpreis wird $BTC wahrscheinlich bis dahin 500.000 US-Dollar übersteigen oder sogar 1 Million US-Dollar erreichen!

Bei so viel kompromisslosem Bullentum und mathematisch vermeintlich unausweichlichen Kurszuwächsen ist freilich Skepis angebracht. Die immer häufiger – mittlerweile selbst von Banken – auf Bitcoin angewendete Stock-to-Flow-Analyse ist nämlich gegenüber einiger Faktoren blind. So spielt die Adaption bzw. die Nachfrage für Assets keine Rolle in Stock-to-Flow-Betrachtungen. Auf die bloße Seltenheit eines Assets zu setzen, reicht als Grundlage für Bitcoin-Bullentum jedoch nicht aus. Die Stock-to-Flow-Analyse ignoriert außerdem technologische und marktdynamische Entwicklungen, die Bitcoin auf lange Frist seinen Vorteil als „First Mover“ mit dem größten Netzwerk und der größten Bekanntheit dahinschmelzen lassen könnten. Hinzu kommt die Frage, ob sich Mining noch lohnt, wenn der letzte Bitcoin gemint ist und für gefundene Blöcke nur noch Transaktionskosten ausgeschüttet werden.

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