Bitcoin steuerfrei? Das muss man beim Trading beachten

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Bitcoin steuerfrei? Tatsächlich ist das unter bestimmten Umständen möglich. Dabei kommt es vor allem darauf an, wann man seine Bitcoin oder andere Kryptowährungen gekauft und wann man sie veräußert hat.

Bitcoin steuerfrei: Muss man Einkünfte aus dem Trading von Kryptowährungen besteuern?

Ob man Einkünfte aus Krypto-Trades besteuern muss, hängt zunächst davon ab, ob es sich um Privat- oder Betriebsvermögen handelt. Sie bleiben insofern steuerfrei, wenn die erwirtschafteten Gewinne unter der Grenze von 600 Euro bleiben. Überschreitet man diese Grenze nicht, muss man die Einkünfte auch nicht in der Steuererklärung angeben. Diese Grenze ist davon unabhängig, welche anderen Einkunftsarten (Selbstständigkeit, Dienstverhältnis o. ä.) sonst vorliegen.

Eine weitere Grenze ist der sogenannte „Veranlagungsfreibetrag“. Sofern jemand ausschließlich Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit hat, muss keine Steuererklärung abgegeben werden, wenn andere Einkünfte vorliegen und diese unter 730 Euro pro Jahr bleiben.

Liegt das gesamte Jahreseinkommen über 11.000 Euro, unterliegt es dem progressiven Steuertarif:

  • 11.000 bis 18.000 Euro: 25 Prozent
  • 18.001 bis 31.000 Euro: 35 Prozent
  • 31.001 bis 60.000 Euro: 42 Prozent
  • 60.001 bis 90.000 Euro: 48 Prozent
  • über 90.000 Euro: 50 Prozent
  • über 1.000.000 Euro: 55 Prozent

Wann ist Bitcoin steuerfrei?


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Einen Steuer-Kniff gibt es allerdings, der vor allem die Hodler freuen dürfte: Wartet man mit dem Verkauf von Bitcoin über ein Jahr, entfällt die Steuerpflicht komplett. Somit sind Erträge, die man durch den Verkauf von BTC, Ripple, Ethereum & Co. nach einem Jahr erzielt, vollkommen steuerfrei.

Doch auch hier gibt es Einschränkungen. Diese gelten bei der sogenannten zinstragenden Veranlagung. Kurz gesagt: Wer seine Kryptowährungen gewinnbringend verleiht, muss Steuern bezahlen. Denn damit fallen sie unter den Sondersteuersatz von 27,5 Prozent gemäß § 27a Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes.

Allerdings sollte man darauf achten, seine Trades lückenlos zu dokumentieren – gerade für Day Trader droht hier ein hoher Berg Papier, den es anzulegen gilt. Ist dies jedoch nicht der Fall, sind die jeweils ältesten Einheiten einer Kryptowährung als zuerst verkauft anzusehen – das Prinzip nennt sich FIFO: First in, First out.

Übrigens: Bei Verlusten aus Spekulationsgeschäften sind diese nur innerhalb dieser Einkunftsart, also etwa mit Gewinnen aus anderen Trades verrechenbar. Andere Einkunftsarten kann man hier nicht in Betracht ziehen.

Bitcoin-Steuern im betrieblichen Bereich

Ganz anders ist der Fall hingegen im betrieblichen Bereich gelagert. Grundsätzlich ist hier jeder Trade von Kryptowährungen steuerpflichtig. Bei natürlichen Personen fällt hier der Progressionstarif (s. o.), bei GmbHs 25 Prozent Körperschaftssteuer an.

Bitcoin und Steuern kurz gefasst: Hodln lohnt sich.

Disclaimer: Die folgenden Informationen entstammen zum großen Teil dem Kryptosteuerguide 2019. Die Informationen wurden sorgfältig überprüft, können jedoch keine Garantie auf Vollständigkeit und Korrektheit bieten. Dieser Artikel dient der Information und kann eine Steuerberatung nicht ersetzen.


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