Markt trotzt Minern Bitcoin-Netzwerk sendet bullishe Signale

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin Miner haben mehr Bitcoin verkauft, als sie gemint haben, außerdem ist die Difficulty Rate zurückgegangen. Das ist ein positives Signal für den Bitcoin-Kurs.

Der Bitcoin-Kurs konnte sich von seinem kurzzeitigen Tief erholen und kämpft sich aktuell Richtung 7.000 US-Dollar. Damit hat die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung kurzfristig starke Gewinne eingestrichen. Schließlich lag der Bitcoin-Kurs noch vor 14 Tagen unter 4.000 US-Dollar. Was die Chart-Entwicklung respektive Kurs-Performance angeht, sieht es aktuell also gut aus. Ein Blick hinter die Kulissen stärkt diese Aussichten, auch wenn es zunächst nicht so wirkt.

BTC Difficulty fällt

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So hat am 26. März die BTC Difficulty einen Einbruch erlitten. Die „Schwierigkeitsrate“, die mitunter als Indikator für die Sicherheit des Netzwerks gilt, ist um über 15 Prozent gefallen. Dass die Difficulty so stark fällt, geschieht nicht oft im Bitcoin-Netzwerk. Tatsächlich gab es in der Vergangenheit erst einen Vorfall, bei dem das passierte. Auch im Jahr 2018 wurde die Difficulty angepasst; damals wie am 26. März folgte das Ereignis auf starke Einbrüche des Bitcoin-Kurses.

Das hängt damit zusammen, dass es ab einem gewissen Bitcoin-Kurs für einen Teil der „Schürfer“ nicht mehr profitabel ist, neue BTC zu errechnen. Schließlich ist Mining ein energieaufwändiger und kostenintensiver Prozess. Und da die Bitcoin-Akzeptanz nach wie vor an den Gegenwert von US-Dollar, Euro & Co. gekoppelt ist, sind eben auch Miner auf den Verkauf der Kryptowährung angewiesen.

Bullish für den Bitcoin-Kurs

Nach letzten Informationen haben diese Miner nun in der vergangenen Zeit mehr Bitcoin verkauft, als sie geschürft haben. Das ist auf Daten, die auf das Miner’s Rolling Inventory beruhen, zurückzuführen. Dieses liegt seit Beginn der jüngsten Abverkäufe stetig über 100 – Miner verkaufen also mehr Bitcoins, als sie produzieren.

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Bitcoin Miner haben heute [am 25. März] 2.788 [BTC] verkauft [und] 1.588 gemint. Auch wenn sie den Markt damit treffen, kann er es abfangen. Das ist bullish.

Was also aus Minersicht negativ klingen mag, spricht letztlich für den Markt. Obwohl der Krypto-Markt zusätzliche Verkäufe durch die Miner abfangen musste, konnte der Bitcoin-Kurs im Nachgang zulegen. Man darf hier mit etwas Zuversicht also davon ausgehen, dass BTC den aktuellen Boden bereits hinter sich gelassen hat.


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