Mining Difficulty Bitcoin-Netzwerk erleidet Einbruch

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Die Bitcoin Mining Difficulty ist jüngst um über 15 Prozent gefallen. Einen stärkeren Drop gab es in der gesamten Geschichte des Netzwerks bisher erst einmal. 

Die Bitcoin Mining Difficulty ist die relative Schwierigkeit, einen gültigen Hash für einen neuen Block zu berechnen. Damit ist die Difficulty auch ein Indikator für die Sicherheit des gesamten Netzwerks. Steigt diese Difficulty, wie zuletzt Anfang des Monats, ist das ein Anzeichen für erhöhte Mining-Aktivität. Sprich: Mehr und mehr Menschen schalten ihre Rechner an, um neue Bitcoins zu „schürfen“.

Bitcoin Mining Difficulty fällt


Fällt die Mining Difficulty jedoch, ist das ein Anzeichen dafür, dass sich Miner aus dem Geschäft zurückziehen. So jüngst geschehen: Die Mining Difficulty ist am 26. März um über 15 Prozent gefallen. Das Bitcoin-Netzwerk hat die Mining Difficulty in diesem Zusammenhang von 16,55 Billionen auf 13,91 Billionen angepasst:

Ziemlich amtlicher Drop der Difficulty

Dieses „Difficulty Adjustment“ gilt als Kern der algorithmischen Geldpolitik hinter Bitcoin und findet alle 2.016 Blöcke statt.

Man kann davon ausgehen, dass es sich aufgrund der jüngsten Einbrüche am Krypto-Markt für Miner schlicht nicht mehr lohnt, neue BTC auf den Markt zu werfen. Schließlich erhalten sie für jeden erfolgreich geminten Block 12,5 BTC als Lohn vom Netzwerk und müssen diese gegebenenfalls verkaufen, um die Kosten zu decken.

Somit sind die Schürfer im Netzwerk nicht nur hauptverantwortlich dafür, dass das Netzwerk funktioniert. Vielmehr sind sie – zumindest zum Teil – auch vom Bitcoin-Kurs abhängig. Schließlich müssen sie in regelmäßigen Abständen neues Equipment kaufen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Bei fallenden Kursen kann es hier zu einer Kettenreaktion kommen. Ist der Bitcoin-Kurs zu niedrig, kann es sein, dass gewisses Mining-Equipment nicht mehr profitabel ist.

Der letzte ähnlich große Difficulty Drop passierte indes im Dezember 2018. Auch hier führte ein Bitcoin-Kurs-Einbruch dazu, dass einige Miner ihre Geräte vom Netz nahmen.

Bitcoin nicht in Gefahr

Grund zur Panik bedeutet das jedoch nicht. Auch wenn sich der Mining-Wettbewerb nun etwas verringern dürfte, bleibt das Netzwerk aufrechterhalten.

Vor allem das im Mai anstehende Halving, bei dem der Nachschub an neuen Bitcoins halbiert wird, dürfte weiterhin für Anreize sorgen, die Konkurrenz im Netzwerk aufrechtzuerhalten.

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