Bitcoin-Kurs: MACD weist auf stärksten Bull Run seit einem Jahr hin

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: Shutterstock

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Das Moving Average Converence Divergence, besser bekannt als MACD, deutet momentan auf den stärksten Bull Run seit einem Jahr hin. Der Indikator spricht dafür, dass der Bitcoin-Kurs und das ihn umgebende Ökosystem bald einer Trendwende unterliegen dürfte. Doch wie nachhaltig ist die Prognose? Werden es die Bären schaffen, die Bullen aus dem Wald zu scheuchen?

In der technischen Analyse des Bitcoin-Kurses und der anderer Kryptowährungskurse geht es grundlegend um Prognosen, die anhand dem Verlauf von historischen Wertepaaren, z. B. BTC/US-Dollar, errechnet wurden. Im Mittelpunkt steht also der Versuch, aus der Vergangenheit zu lesen, wie es wohl künftig mit dem Verlauf einer Kryptowährung weitergehen dürfte. Im Fokus steht hier dementsprechend das Massenverhalten von Käufern und Verkäufern. (Mehr dazu hier).

Disclaimer: Hier geht es um rein technische Analyseaspekte, fundamentale Daten bzw. Analysedaten werden hier zunächst außer Acht gelassen.

Die Chartverläufe, wie man sie auch in unseren Kursverläufen erkennen kann, bestehen im Wesentlichen aus vier Analysepfeilern: Das Main Panel – Candelsticks, Volume und EMA. Detaillierte Infos findet ihr hier, im Folgenden steht nur der MACD im Fokus.

MACD – Movering Average Convergence/Divergence


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Der MACD vergleicht das Verhältnis dreier gleitender Mittelwerte. Diese lauten wie folgt:

  • Die MACD-Linie (meist blau) stellt die Differenz zwischen einem EMA über die letzten zwölf Messungen und einem EMA über die letzten 26 Messungen dar.
  • eine Signallinie (meist orange), die eine EMA der MACD-Linie über neun Messungen ist
  • einem Histogramm (rot schraffiert), das die Differenz zwischen den beiden genannten Linien anzeigt

Was bedeutet die MACD-Linie nun? Sie soll eine Auskunft über die längerfristige Kursentwicklung geben. Dabei gibt es ein bullish und ein bearish crossing der jeweiligen Linien, eine Information also, die sich mit der MACD-Linie qualifizieren lässt. Ist diese unter Null, ist der EMA26 über dem EMA12, spricht das für einen länger anhaltenden Trend abwärts. Bei einer positiven MACD-Linie liegt der EMA12 über dem EMA26, was für einen Aufwärtstrend spricht.

Wenn diese Linie also die magische Null überschreitet, kommt es auf die Richtung an: Ein positiv werdender MACD ist ein bullishes Signal, ein negatives bearish.

Doch schon vor dem Überschreiten der Null-Linie kann man eine Trendwende erkennen. Hier hilft uns das Signal: Steigt die MACD-Linie über das Signal ist es als eine positive Trendwende zu interpretieren. Fällt die MACD-Linie unter das Signal ist die Stimmung bearish.

Auf der Suche nach den richtigen Signalen

Nun sind hartgesottene Longtime-Hodler gleichermaßen wie kurzfristig investierte Bitcoin-Trader doch größtenteils an der Trendwende interessiert: Die Bullen sollen ihre Pranken doch bitte wieder spreizen. Geht es nun nach dem MACD, stehen die Chancen dazu aktuell nicht allzu schlecht. Wie das letzte Mal 2015 kam es wieder zu einem Steigen der MACD-Linie über das Signal:

Links ist die aktuelle Situation dargestellt und rechts die Entwicklung des Bitcoin-Kurses zwischen 2014 und 2016. Wir sehen neben dem bullish Crossing beim MACD sogar ein zweites positives Signal.

Denn so begab es sich erstmals am 25. Februar, dass der gleitende Mittelwert der letzten 50 Wochen erstmalig unter den gleitenden Mittelwert der letzten 100 Wochen fiel. Das bedeutet letztlich aus technischer Analyse den ersten Übertritt seit April 2015, seit der letzte große Bull Run eingeleitet wurde. Vieles lässt in diesem Zusammenhang darauf schließen, dass der Bärenmarkt langsam austrocknet.

Jenseits der Charts ist ein Ereignis, das den Bullen in die hungrigen Mäuler spielt, das anstehende Halving. Wie es im Protokoll der Bitcoin Blockchain nämlich festgelegt ist, wird – um letztlich den deflationären Charakter der Kryptowährung zu stützen – die Belohnung für Miner, also die Ausschüttung neuer BTC regelmäßig halbiert. Das nächste Bitoin Halving wird dementsprechend für Mai 2020 erwartet. Damit wird letztlich auch ein Anstieg im Bitcoin-Kurs möglich.


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