Marktupdate Bitcoin-Kurs (BTC) in kritischer Zone: Wie geht es weiter?

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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ein bitcoin-symbol mit einem roten chart

Quelle: Shutterstock

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Dem Bitcoin-Kurs (BTC) könnten turbulente Zeiten bevorstehen. Am Freitag laufen Optionen in Rekordhöhe aus, was zu größeren Bewegungen führen kann.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) notiert am 25. Juni bei knapp 9.200 US-Dollar. Damit verzeichnet er ein 24-Stunden-Verlust von 5 Prozent. Im Wochenverlauf musste die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung rund 3 Prozent abgeben. Der Bitcoin-Kurs liegt somit nur drei Prozent über seinem 30-Tages-Niveau. Wie es aussieht, könnten uns die nächsten Tage weitere Volatilität bringen.

Diese Faktoren könnten den Bitcoin-Kurs weiter in die Tiefe drücken

Laut Daten des Krypto-Analysedienstes Skew laufen am Freitag, den 26. Juni 114.700 Optionen in einem Gegenwert von 1 Milliarde US-Dollar aus. Für gewöhnlich sorgt das Auslaufen solcher Verträge für Bewegungen am Markt. Optionen bezeichnen das Recht, BTC zu einem bestimmten Bitcoin-Kurs zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Da die Optionen jedoch auch verfallen können, ist es nicht letztlich gesichert, wie groß der Einfluss auf den Bitcoin-Kurs tatsächlich ist.

Doch auch die Miner könnten in den kommenden Tagen Druck auf den Bitcoin-Kurs ausüben. So stellte Glassnode am 24. Juni fest, dass die „Schürfer“ BTC in diesjähriger Rekordhöhe auf Exchanges gesendet haben.


Das spricht dafür, dass Miner ihre BTC abstoßen, um profitabel zu bleiben. Sollte es hier zu weiteren Verkäufen kommen, könnte das den Bitcoin-Kurs weiter in die Tiefe drücken.

Donnern im DeFi-Dunst: Droht das Gewitter?

Auch im Ethereum-Ökosystem gibt es zur Zeit größere Bewegungen. So sorgt etwa der neue COMP-Token im DeFi-Ökosystem für Wirbel. Nur kurze Zeit nach seinem Erscheinen kletterte die Kryptowährung auf Platz Eins der größten DeFi-Projekte nach Marktkapitalisierung. Damit stieß das Projekt, das sich unter anderem dem Krypto-Lending widmet, das angeschlagene MakerDAO-Projekt vom Thron. Die Konkurrenz um Aave, Synthetix, Ren und Balancer wird das Geschehen hier in den kommenden Tagen noch aufmischen.

Das zweitgrößte Krypto-Projekt nach Bitcoin hat indes eine hohe Anzahl an Transaktionen zu bewältigen. So erreichte das Netzwerk jüngst die 1,1 Millionen-Marke, eine Marke die zuletzt Anfang 2018 geknackt wurde. Laut einem Bericht von Trustnodes sind Ethereum-Miner derzeit dabei, das Netzwerk mit Transaktionen zu fluten. Allein der Mining-Pool Ethermine sei hier zuletzt für über 13.000 Transaktionen in 24 Stunden verantwortlich gewesen. Trustnodes vermutet hinter diesem starken Zuwachs an Transaktionen automatische Transaktionen, durch die kleinere Miner direkt für ihre Dienste bezahlt werden.

Bitcoin-Kurs: Das wird jetzt wichtig

Für Trader gilt es jetzt, vor allem den morgigen Tag genau im Auge zu behalten. Sollte der Bitcoin-Kurs unter den Support von 9.078 US-Dollar fallen, sind weitere Abwärtsbewegungen denkbar. Nach oben gilt weiterhin der Widerstand knapp unter der 10.000 US-Dollar bei 9.989 US-Dollar als wichtige Marke. Innerhalb der letzten Monate konnte es der Kurs allenfalls kurzzeitig schaffen, sie zu durchbrechen.


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