Marktupdate Bitcoin-Kurs (BTC) setzt zum Sprung auf 9.000 US-Dollar an

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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bitcoin-münze liegt auf einer blauen chart

Quelle: Shutterstock

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Zögerlich kommt der Bitcoin-Kurs (BTC) nach dem Halving aus der Deckung und pirscht sich an die Marke von 9.000 US-Dollar heran. Das Bitcoin-Netzwerk erlebt derweil einen zweiten Frühling.

Während der Bitcoin-Kurs (BTC) den Prognosen trotzte und pünktlich zum Halving den Sinkflug antrat, dreht er aktuell wieder ins Plus und peilt erneut die Marke von 9.000 US-Dollar an. Mit einem Anstieg von 2,5 Prozent in den letzten 24 Stunden notiert die Krypto-Leitwährung aktuell bei 8.908 US-Dollar, liegt damit aber auf Wochensicht mit einem Prozent noch leicht im Minus.

Im Windschatten des Branchenprimus ziehen auch die Kurse der Altcoins wieder an. Der Ether-Kurs (ETH) klettert zwar mit einem Plus von 1,1 Prozent auf aktuell 190,56 US-Dollar. Im Wochenvergleich fällt die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung jedoch um 7,1 Prozent. Der XRP-Kurs kann immerhin einen 24-stündigen Gewinn von 0,9 Prozent gut machen und wird gegenwärtig bei 0,197 US-Dollar gehandelt. Der IOTA-Kurs (MIOTA) steigt hingegen im Tagesvergleich um 2,5 Prozent und notiert somit bei 0,186 US-Dollar.

Wie gesund ist das Bitcoin-Netzwerk?

Das Analyseunternehmen Glassnode bewertet im jüngsten Netzwerkbericht den allgemeinen „Gesundheitszustand“ des Bitcoin-Netzwerks, der nach dem Halving nahe am Maximum kratzt. Glassnode hat den aktuellen Status auf Grundlage des On-chain-BTC-Index (GNI) berechnet, einer Kennzahl, die verschiedene On-chain-Daten erfasst. Der Global GNI, die Gesamtbewertung des Bitcoin-Ökosystems, fällt demnach im Laufe der Woche um 2 Punkte auf 74 Punkte, was den zehnthöchsten Wochenwert seit 2017 darstellt.

Grafik entnommen von Glassnode.

Der Rückgang von zwei Punkten sei dabei hauptsächlich durch den Sentiment-Subindex verschuldet, der das Verbrauchervertrauen in den Markt widerspiegelt und um 13 Punkte gesunken ist. Die Netzwerkgesundheit verbesserte sich hingegen durch einen Anstieg des Netzwerkwachstums und der Netzwerkaktivitäten und steigt um 6 Punkte von 88 auf 94 Zähler. Das Netzwerkwachstum erreicht damit das erste Mal seit dem Bull Run 2017 wieder den maximalen Wert.

Die Liquidität des Bitcoin-Netzwerks hat sich in den letzten Wochen ebenfalls geringfügig um einen Punkt verbessert, nachdem bei der Transaktionsliquidität ein Anstieg und bei der Handels-Liquidität ein leichter Rückgang zu verzeichnen war.

Grafik entnommen von Glassnode.

Insgesamt belegen die Daten von Glassnode einen guten Gesundheitszustand des Bitcoin-Netzwerks, den lediglich eine gedämpfte Anlegerstimmung am Markt trübt.

Glassnode Kompass – Wohin geht die Reise für den Bitcoin-Kurs?

Der Glassnode Kompass lokalisiert den Bitcoin-Kurs zudem grob im Bären- oder Bullenmarkt. In dieser Woche weist die Kompassnadel noch weit entfernt vom bearishem Regime 4, das durch einen fallenden Bitcoin-Kurs gekennzeichnet ist und bewegt sich tendenziell in Richtung Bullenmarkt. Aktuell verharrt er jedoch im Übergangs-Regime 3.

Grafik entnommen von Glassnode.

Der Status zwischen Bullen- und Bärenmarkt sei demnach darauf zurückzuführen, dass zwei der Schlüsselindikatoren voneinander abweichen. Während die Dynamik des Bitcoin-Kurs negativ ins Gewicht fiel, blieben die On-chain-Indikatoren stark.

Halving: Das Aus für Miner?

Ein weiterer Indikator für den Gesundheitstatus des Netzwerks ist die Hash Rate, also die von Minern ins Netzwerk gespeiste Rechenleistung. Der erwartete Einbruch der Hash Rate nach dem Halving blieb vorerst aus. Im Zuge des Halvings knickte die Hash Rate zwar zunächst ein, stabilisierte sich anschließend aber wieder auf dem vorherigen Niveau.

Entnommen von Blockchain.com

Infolge der Halbierung des Coinbase Rewards ist oftmals über eine baldige Kapitulation vieler Miner spekuliert worden. Demnach decken sich Ertrag und Kosten für viele, vor allem kleine Miner, nicht mehr. Glassnode zufolge sei dies aber keine zwangläufige Folge:

Dieser Effekt scheint durch globale wirtschaftliche Umstände, die das Mining billiger machen, wie z.B. extrem niedrige Energiepreise und die Abwertung von Währungen […] z.B. in Ländern wie Russland, abgemildert worden zu sein.

Zusammen mit den starken On-chain-Daten des Bitcoin-Netzwerks deutet dies Glassnode zufolge auf ein langfristig stabiles, „wenn nicht gar bullishes Umfeld für BTC in den kommenden Monaten hin“.

Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,92 Euro.


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