Marktupdate Bitcoin-Kurs (BTC) – Nur ein Spielball der „Großen“?

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Der Bitcoin-Kurs steckt fest. Alles wartet auf den nächsten Impuls. Dieser könnte von institutionellen Investoren kommen. Doch macht sich der Markt somit von den Großen abhängig?

Der Bitcoin-Kurs (BTC) kann sich weiterhin nicht aus seiner Kursspanne lösen. Mit einem zarten Plus von 0,1 Prozent notiert der Bitcoin-Kurs bei aktuell 9.273 US-Dollar und verbucht zumindest auf Wochensicht eine Steigerung von 2,1 Prozent. Schafft es der Bitcoin-Kurs nicht, die Trendlinien bei 9.320 und 9.400 US-Dollar zu durchbrechen, und rutscht unter den Widerstand bei 9.250 US-Dollar, droht ein bearishes Szenario. Weitere Kursabschläge wären die Folge.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Die Krypto-Leitwährung hat sich in dem Korridor zwischen 9.000 und 10.000 US-Dollar häuslich eingenistet. Ob sich der Bitcoin-Kurs während des Sommerlochs aus dieser Zone befreien kann, bleibt abzuwarten. Hoffnung gibt die Bestätigung des Kauf-Signals durch die Hash Ribbon, wodurch – zumindest bislang – geradezu traumhafte Wertsteigerungen von bis 5000 Prozent erreicht wurden.

Hash Rate im Aufwind

Die Hash Rate hat eine bislang turbulente Entwicklung in 2020 genommen. Nach dem Corona-bedingten Einbruch der Märkte Anfang März kam es übergangsweise zu einem drastischen Einbruch der Rechenleistung. Anschließend konnte diese sich zwar ebenso schnell wieder empor schrauben. Das Halving im Mai hat den Minern jedoch den nächsten Dämpfer verpasst. Die Hash Rate fiel erneut und hat Spekulationen über die Stabilität des Netzwerks entfacht.


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Umsonst, wie sich mittlerweile gezeigt hat. Denn die vielzitierte Todesspirale ist nicht über das Netzwerk herein gebrochen. Im Gegenteil: Am vergangenen Mittwoch, den 8. Juli, erreichte die Hash Rate mit 125,99m TH/s laut Blockchain.com ein neues Allzeithoch. Oder mit anderen Worten: Das digitale Gold ist unter Minern so hart umkämpft wie noch nie.

Auslöser für den derzeitigen Höhenflug sind zweierlei Gründe. Zum einen profitieren chinesische Mining Pools aufgrund der Regenzeit im Land von günstigen Strompreisen. Zudem haben neue und effizientere Mining-Geräte auf dem Markt die Rechenleistung um ein weiteres nach oben gekurbelt.

Da die Regensaison noch bis Oktober andauert, Strom von Anbietern also weiterhin hinterhergeworfen wird, und neue ASIC-Generationen zum neuen Standard werden, könnte sich die Hash Rate noch eine Weile auf einem hohen Niveau einpendeln. Der Bitcoin-Kurs bleibt von dieser Entwicklung jedoch weitestgehend unberührt.

Korrelation zwischen Aktienmarkt und Bitcoin-Kurs

Neben der Hash Rate darf sich das Bitcoin-Ökosystem über das Erreichen eines weiteren Allzeithochs freuen: Die Korrelation zum US-Aktienindex S&P 500. Mit über 80 Prozent hat die Korrelation, ebenso wie die Hash Rate, am 8. Juli einen neuen Spitzenwert erreicht.

Korrelation zwischen Bitcoin-Kurs und S&P 500

Dass der Krypto-Markt mit den Aktienmärkten stark korreliert, hat sich seit Beginn der Coronakrise besonders eindrücklich gezeigt. Die Märkte sind zunächst im Gleichschritt kollabiert und konnten sich im Anschluss ebenso schnell von den Verwerfungen erholen.

Der hohe Wert ist somit auch Beleg einer zunehmenden Nachfrage nach Krypto-Anlagewerten unter institutionellen Investoren. Dass der Bitcoin-Kurs seit Wochen eine geringe Volatilität zeigt, dürfte das Interesse zudem gesteigert haben. Hohe Kursschwankungen waren schließlich lange Zeit ein Hinderungsgrund für professionelle Anleger, um in den Markt einzusteigen.

Somit kann man dem Krypto-Markt eine zunehmende Professionalisierung attestieren. Ob dies eine gute oder schlechte Entwicklung ist, mag im Auge des Betrachters liegen. Mehr Marktteilnehmer bedeuten mehr Wachstum und auf lange Sicht mehr Potenzial für den Bitcoin-Kurs. Gerade die Großen spülen viel Kapital in den Markt, was die Chancen auf einen Aufwärtstrend erhöht.

Andererseits ließe sich argumentieren, dass institutionellen Investoren, und damit allen voran Krypto-Hedgefonds wie der von Grayscale, auch immer mehr das Marktgeschehen kontrollieren. Das Bitcoin-Ökosystem könnte daher Gefahr laufen, zum Spielball der Reichen und Vermögenden zu werden. Ob Bitcoin außerdem seine Safe-Haven-Funktion ausüben kann so lange die Märkte auf einem hohen Niveau verzahnt bleiben, ist außerdem mehr als fraglich. Daher gilt wie so häufig: Die Mischung macht’s. Nur durch eine gesunde Balance zwischen kleinen Fischen und großen Walen kann der Markt gesund gedeihen.


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