Bitcoin Entwickler optimistisch gegenüber MimbleWimble

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Program code on dark background (selective focus)

Quelle: © kavzov - Fotolia.com

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Die Arbeit geht voran: Das heiß erwartete Bitcoin Projekt MimbleWimble, gepostet von einem anonymen Nutzer unter der französischen Namensversion von Voldemort, Harry Potters Erzfeind.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Das Projekt ist nach dem gleichnamigen Zauber (aber der deutschen Schreibweise angepassten) “MimbelWimbel” aus der Buchreihe benannt. MimbleWimble wurde schnell von mehreren Bitcoin Research & Development Initiativen aufgenommen. Man glaubt, dass es bei der Verbesserung der Skalierbarkeit und bei der Fungiblität beim Bitcoin einzigartige Dienste leisten könnte.

Ein großer Nachteil bei der ursprünglichen Version, sollen Einschneidungen in kompliziertere Skripts gewesen sein. Zwar bot das Design größere Privatsphäre und bessere Skalierbakeit, aber fortgeschrittenere Transaktionen, die von manchen Nutzern verwendet werden, könnten nicht unterstützt werden.

Es scheint aber ganz danach auszusehen, als ob es nach außen hin Fortschritte gibt.


Blockstream Mathematiker Andrew Poelstra veröffentlichte neue Informationen zu dem Thema über MimbleWimbles Mailing Liste. Dort geht er genauer auf mögliche Änderungen ein.

Aus nicht-technischer Sicht, könnte es möglich sein, dass man die größten Ressourcen des Bitcoin auf eine neue Form der Transaktion bringen könnte. (Die angekündigten Änderungen bieten Unterstützung für Hash Pre-Images an, einem kryptographischen Tool, dass noch mehr Transaktionsarten ermöglicht.)

Es scheint aber lediglich so auszusehen, als würde der Plan eher als Altcoin oder als Sidechain umgesetzt werden.

Poelstra ging auf mehr Details zu MimbleWimble ein, darunter die Möglichkeit zero-knowledge bedingte Zahlungen einzuführen (dies würde es für Nutzer ermöglichen Informationen privat und anonym zu kaufen). Weiterhin wären Atomare Tauschgeschäfte über mehrere Chains möglich (wodurch Nutzer Kryptowährungen in einer dezentralen Art und Weise tauschen könnten).

Es bleibt aber eine neue Idee und keine der neuen Details sind in Stein gemeißelt.

Poelstra betonte, dass dies eine kleine Änderung an MimbleWimble benötigen würde. Diese Änderungen wäre aber wohl “ein vollständiges Paper mit neuen Details”.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Alyssa Hertig via coindesk


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