Bitcoin: Britische Cybersecurity warnt vor Lösegeld-Angriffen

Danny de Boer

von Danny de Boer

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Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Das National Fraud Intelligence Bureau (NFIB), eine Überwachungsbehörde für Internetsicherheit im Vereinigten Königreich, warnte in diesen Tagen vor neuen Bitcoin Erpressungsmethoden, welche im Umlauf sind. Die NFIB sagte, dass E-Mails vorgaben von dem britischen Home Office, dem Justizministerium und dem British Gas Ölkonzern zu sein. Besagte E-Mails verteilten eine Malware namens TorrentLocker.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

TorrentLocker verschlüsselt die Daten eines Nutzers, bis eine Lösegeldsumme in Bitcoin bezahlt wird. Allerdings zeigen Berichte aus den letzten Jahren, dass die Mehrheit der Opfer die Lösegeldforderungen von bis zu 4 BTC für die Entschlüsselung ihrer Dokumente nicht bezahlt haben.

Der Bitcoin Ransomware Betrug

Der Bericht enthüllte ebenfalls, dass diese Form von Bitcoin Betrug außerdem in Bereichen außerhalb des Vereinigten Königreichs umher ging. Besonders in bestimmten Ländern, unter anderem Österreich, Frankreich, Deutschland, und Italien wurde die Malware festgestellt.


Zusätzlich wurde berichtet, dass nur 570 von 39.760 infizierten Systemen der Zugang zur Entschlüsselungssoftware bei Zahlung der Forderung gegeben wurde. Weitere Untersuchungen ergaben, dass manche die Bitcoins gezahlt haben, trotzdem ihre Dateien mit der Entschlüsselungssoftware nicht wiederherstellen konnten, da die volle Lösegeldsumme nicht bezahlt wurde.

Es wird vermutet das TorrentLocker von denselben Machen wie Hesperbot, einem Banking Trojaner Virus, entwickelt wurde. Im Vergleich zu anderer Bitcoin Ransomware wie CryptoLocker scheint TorrentLocker eine begrenzte Reichweite zu haben.

Laut der NFIB könnten neben anderen Formen dieser Mailware auch Links zu Webseiten in den E-Mails enthalten sein, die solche Ransomware verteilt. In manchen Fällen wird der Nutzer dazu aufgefordert einen Captcha Code einzugeben, nachdem er falsche Mahnungen zu Rechnungen oder gerichtlichen Aufrufen bekommen hat.

Während die Behörden noch nach der Quelle dieser Malware suchen, wiederholt das NFIB die Wichtigkeit Offline-Backups seiner Daten anzulegen und vorsichtig zu sein, wenn man E-Mails von unbekannten Quellen öffnet.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Sarah Jenn via newsbtc.com


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