Nach Millionen-Hack Bitcoin-Börse Upbit nimmt Ethereum-Handel wieder auf

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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The Show must go on: Nach einem verheerenden Hackerangriff im November 2019 hat die südkoreanische Bitcoin-Börse Upbit wieder Ein- und Auszahlung in der Kryptowährung Ether freigeschaltet. Die 342.000 ETH, die dem November-Hack zum Opfer fielen, werden vollständig ersetzt.

Entwarnung für Upbit-Kunden: Die Bitcoin-Börse öffnet wieder ihre Pforten für die Ein- und Auszahlung von Ethereum. Nach einem folgenschweren Hack im November 2019 hatte die südkoreanische Exchange den Handel mit Kryptowährungen vorübergehend eingestellt. Durch den Angriff am 27. November hat Upbit auf einen Schlag 342.000 Einheiten der Kryptowährung Ether (ETH) verloren. Der materielle Schaden betrug umgerechnet rund 50 Millionen US-Dollar – der Verlust von Kundenvertrauen lässt sich schwerer beziffern.


Immerhin hatte Upbit bereits kurz nach Bekanntwerden des Angriffs angekündigt, alle Verluste aus eigener Tasche zu kompensieren. Gleichzeitig versprach Upbit Verbesserungen bei der Sicherheitsarchitektur vorzunehmen. Laut einem Bericht des südkoreanischen Nachrichtenportals Business Korea hat Upbit nun an seinen Sicherheitsvorkehrungen geschraubt.

Ein neues Wallet-System wurde zur Ein- und Auszahlung von Kryptowährungen eingeführt,

zitiert Business Korea einen Insider.

Seit dem 13. Januar können Kunden der Bitcoin-Börse wieder Ein- und Auszahlungen in Ether vornehmen. Ein Blick auf die Website von Upbit bestätigt dies – offenbart jedoch auch, dass der Handel mit einem Gros der auf Upbit gehandelten Kryptowährungen noch immer auf Eis liegt.

Ein Auszug der auf Upbit gelisteten Kryptowährungen

Erst seit letzter Woche ermöglicht Upbit seinen Kunden wieder Ein- und Auszahlungen von Ripple (XRP), Litecoin (LTC) und EOS. Wann der Handel für die restlichen der insgesamt 169 gelisteten Krypto-Assets wieder aufgenommen wird, ist bislang noch unklar.

Es ist schwierig zu sagen, ob die Posten einzeln oder alle auf einmal geöffnet beziehungsweise entnommen werden sollen,

heißt es von dem Insider weiter.

Experten empfehlen Südkorea Öffnung für Bitcoin-Derivate

Obwohl Hacks von zentralisierten Bitcoin-Börsen schlechterdings keine Ausnahmeerscheinung im Krypto-Sektor sind, reift auch in Südkorea die Erkenntnis, dass Kryptowährungen gekommen sind, um zu bleiben. Erst Anfang Januar hat sich ein von der Regierung beauftragtes Expertengremium für eine Öffnung des südkoreanischen Marktes für Krypto-Derivate ausgesprochen.

Die koreanische Regierung muss institutionellen Anlegern nach und nach den Handel mit Krypto-Werten erlauben und Over the Counter (OTC) Desks für den Handel mit institutionellen Anlegern fördern,

forderten die Experten der „4th Industrial Revolution Commission“ am 6. Januar.

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