Binance: Bitcoin-Börse bereitet sich auf institutionelle Investoren vor

Binance: Bitcoin-Börse bereitet sich auf institutionelle Investoren vor

Binance wartet mit einem neuen Feature auf. Mit der Möglichkeit, mehrere Sub-Accounts zu öffnen, will sich die Bitcoin-Börse auf die lang ersehnten institutionellen Investoren vorbereiten. Ob das dann die Bullen anlockt?

Institutionelle Investoren werden als das Heilsversprechen in der Bitcoin-Community gehandelt. Ob nun Bitcoin Futures oder gar Bitcoin ETF – die „Big Player“ sollen endlich das große Geld in die Kassen spülen, damit soll es dann auch wieder zum Anstieg des Kurses kommen. Auch wenn die technischen Analysen derzeit noch eine andere Sprache sprechen, bereiten sich die Player aus der Industrie zuversichtlich darauf vor, dass die große Kohle doch noch (oder wieder?) in den Krypto-Markt kommt.

Erst am 5. Dezember berichteten wir etwa darüber, dass Xolaris mit einem Private Equity Fonds die Möglichkeit bereitstellt, ins Schürfen von Kryptowährungen zu investieren. Mindesteinlage: 250.000 Euro, maximales Emissionsvolumen: 30 Millionen Euro. Bei den derzeitigen Kursen lohne sich der Einstieg zwar noch nicht, so das Gründerteam. Doch das werde sich bald ändern. Es riecht ein bisschen nach Bulle.

Binance rechnet mit institutionellen Bitcoin-Investoren

In eine ganz ähnliche Presche schlägt nun Binance. Die Bitcoin-Börse kündigte am 6. Dezember in einem Blogpost an, ihr „lang erwartetes“ Sub-Account-Feature einzuführen. Demnach sei es künftig möglich, bis zu 200 Sub-Accounts unter einem Master-Account zu führen. Darüber hinaus sei ein besseres Nachverfolgen der Aktivitäten möglich; Daten wie die Login-Historie, Order Management oder Asset Management könne man fortan besser im Auge behalten.

Lies auch:  Binance Research nimmt Token unter die Lupe

Das Besondere: Das Sub-Account-Feature ist nur für Nutzer mit VIP-Level 3 und für Unternehmenskunden verfügbar. Damit bereitet sich Binance auf institutionelle Investoren vor. Dahingehend Wei Zhou gegenüber the Block:

“Wir sehen einen Zuwachs von institutionellen Accounts in den [Krypto-]Space und gehen davon aus, dass sich die institutionelle Nachfrage in den kommenden Monaten deutlich beleben wird. Einer unserer Schwerpunkte ist es, eine Plattform bereitzustellen, die sowohl die Bedürfnisse dieser Kunden als auch unserer Privatkunden bedient.”

Ob sich die Bullen dann endlich wieder vor die Tür trauen, bleibt freilich abzuwarten. Dennoch: Trotz all dem Bärengeruch meint man ein bullishes Lüftchen zu verspüren.

BTC-ECHO

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