Manipulation Antonopoulos bürgt für Anwalt im Bitfinex-Skandal

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Im Rechtsstreit zur mutmaßlichen Bitcoin-Kurs-Manipulation durch die Bitcoin-Börse Bitfinex sowie das Schwesterunternehmen Tether Limited gibt es neue Entwicklungen. Krypto-Guru Andreas Antonopoulos spricht sich für ein bestimmtes Anwälte-Team aus, das bereits im Gerichtsfall um Craig Wright aufgetreten war.

Die Klage bezüglich einer mutmaßlichen Bitcoin-Kurs-Manipulation durch Bitfinex und Tether Limited ist noch nicht vom Tisch. Laut einer Studie der US-Forscher John Griffin und Amin Shams sollen die beiden Schwesterunternehmen durch die gezielte Platzierung von Bitcoin Trades auf Krypto-Börsen den Bull Run im Jahr 2017 ausgelöst haben.

Indem sie falsches Handelsvolumen vorgetäuscht haben, sollen sie damit nicht nur vom steigenden Bitcoin-Kurs profitiert haben. Vielmehr sollen sie über den Abschluss von Bitcoin-Terminkontrakten vom nachfolgenden – und für sie kalkulierbaren – Bitcoin-Crash profitiert haben. Dafür stehen die Firmen vor Gericht.

Andreas Antonopoulos spricht sich für Kyle Roche aus

Bei der kürzlich erneut eingereichten Klage ist momentan noch fraglich, wer sie anführen soll. Einer der Kandidaten ist ein Anwalt, der bereits im Fall Kleiman vs. Wright tätig war: Kyle Roche. In einem Eid („Affidavit“), das dem englischsprachigen Krypto-Magazin Cointelegraph vorliegt, hat sich nun Bitcoin-Anwalt Andreas Antonopoulos für diesen ausgesprochen. Dieser habe, so Antonopoulos, im Wright-vs.-Kleiman-Fall wiederholt unter Beweis gestellt, dass er Ahnung von der Materie habe. So heißt es im Affidavit:

Nach meiner Erfahrung stellen Kryptowährungen wie Bitcoin und USDT neue und einzigartige rechtliche Herausforderungen mit einzigartigen technischen und finanziellen Eigenschaften dar. Die Technologie von Kryptowährungen sowie Blockchains verändern sich außerdem sehr schnell, und zwar in einer Geschwindigkeit, die oft höher ist als die Entwicklung relevanter regulatorischer und rechtlicher Rahmen. […] Kyle Roche von Roche Cyrulnik Freedman (RCF) hat, im Gegensatz zu vielen Anwälten in der Industrie, Kompetenz in diesen Bereichen bewiesen.


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Antonopoulos habe mit Roche zudem bereits Erfahrung gesammelt. Dabei verweist er auf den Rechtsstreit um die 500.000 Bitcoin, die im Gerichtsstreit zwischen Craig Wright und dem verstorbenen Dave Kleiman verhandelt werden. Roche habe bei diesem Fall wiederholt unter Beweis gestellt, die Materie durchdrungen zu haben. Dies, so schließt das Dokument, qualifiziere Roche auch für den Bitfinex-Tether-Fall zur Bitcoin-Kurs-Manipulation.

Mutmaßliche Bitcoin-Kurs-Manipulation durch Bitfinex

Der Rechtsstreit um die Skandal-Börse Bitfinex und ihre Schwesterfirma Tether Limited zieht sich bereits seit April vergangenen Jahres durch das Kryptoversum. Damals geriet Bitfinex bereits ins Visier der Behörden. Der Verdacht: Sie soll 850 Millionen US-Dollar an Kundengeldern veruntreut haben. Während das Unternehmen diese Vorwürfe bestritt, seine Unschuld bisher jedoch nicht belegen konnte, tauchten alsbald Bitcoin-Kurs-Manipulationsvorwürfe auf.

Durch den unrechtmäßigen Druck des Stable Coins Tether (USDT) durch die Tether Limited sollen die Unternehmen einen falschen Bitcoin-Kurs vorgetäuscht haben. Eine Studie, die im November 2019 ihr letztes Update erhalten hatte, unterstützt diese These. Bitfinex wiegelte jedoch ab und sprach von Mängeln in der Studie sowie wissenschaftlichen Ungenauigkeiten. Für John Griffin, einer der Mitautoren der Studie, ist jedoch klar, dass Bitfinex und Tether Bitcoin-Kurs-Manipulation betrieben haben müssen. Dieser äußerte gegenüber BTC-ECHO:


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