Meinungs-ECHO Tone Vays: Bitcoin-Kurs wird 2020 nicht mehr die 10.000 US-Dollar knacken

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Der Bitcoin-Maximalist Tone Vays lässt den Bären heraushängen: Mehr als 10K seien für den Bitcoin-Kurs dieses Jahr nicht mehr drin. Investment-Guru Jim Rogers entwirft ein noch schwärzeres – beziehungsweise röteres – Szenario: Alles geht auf Null. Das Meinungs-ECHO.

Wenn es nach dem Bitcoin-Experten Tone Vays geht, muss die Bitcoin-Rakete noch eine Weile im Hangar bleiben. Der Finanzanalyst geht davon aus, dass der Bitcoin-Kurs sich in diesem Jahr nicht mehr aus dem Korridor von 6.000 bis 10.000 US-Dollar befreien kann. In seiner Youtube-Serie Trading Bitcoin kommt erneuert Vays seinen bescheidenen Ausblick für den BTC-Kurs:

„Wie ich bereits seit Monaten betone, sehe ich keinen Grund dafür, mich von meiner Prognose zu distanzieren, dass der Bitcoin-Kurs für den überwiegenden Teil des Jahres zwischen 6.000 und 10.000 US-Dollar stecken bleiben wird“

Vays begründet die Prognose mit seiner technischen Analyse für den Bitcoin-Kurs.

Jim Rogers: Bitcoin-Kurs geht auf Null, weil Hodler keine Waffen haben

Im Gegensatz zu Tone Vays braucht der US-amerikanischen Hedgefund-Manager Jim Rogers keine Kursanalyse, um seinen Bitcoin-Abgesang mit den üblichen Unkenrufen zu harmonisieren. Bitcoin werde – wie alle anderen Kryptowährungen – langfristig auf Null fallen. Weil: Waffen.

Diejenigen, die Kryptowährungen verwenden, halten sich für klüger als ihre Regierungen. Tatsächlich glaube ich, dass sie Recht haben. Aber ihre Regierungen haben etwas, was Krypto-Leute nicht haben. Das sind Waffen. Der Grund, warum ich glaube, dass Kryptowährungen irgendwann verschwinden werden, ist, dass sie nicht auf der bewaffneten Macht der Regierungen beruht.


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gab Rogers gegenüber dem japanischen Nachrichtenportal AERA dot zum bedenken.

Da ist es doch beruhigend zu wissen, dass laut Informationen der Zeit in den USA mittlerweile auf 100 Einwohner 120 Pistolen und Gewehre in Privatbesitz entfallen

Virgin Galactic Chairman: Bitcoin-Kurs sollte besser nicht exponentiell steigen

Im Gegensatz zu Rogers befürchtet der Milliardär Chamath Palihapitiya, seines Zeichens CEO von Social Capital und Vorstandsmitglied des Weltraumtourismus-Unternehmens Virgin Galactic, einen zu rasanten Anstieg beim Bitcoin-Kurs. Sollte dieser sich allzu schnell auf Mondreise begeben, befürchtet Palihapitiya, dass viele Menschen, denen Bitcoin wirklich helfen könnte, zurückgelassen würden. Ein exponentielles Wachstum…

[…] wird für die Welt katastrophal zerstörerisch sein. Und das wird enorme Konsequenzen für viele Menschen haben, die wir alle kennen und um die wir uns sorgen und die nicht durch Bitcoin abgesichert waren. Und deshalb will man fast nicht, dass es passiert.

meint Palihapitiya im Krypto-Podcast Unchained. Noch sieht er Bitcoin als eine gute „Absicherung“ gegen wirtschaftliche und politische Verwerfungen, weshalb er empfiehlt, ein Prozent seines Portfolios in Bitcoin zu halten. Der CEO hat selbst bereits im Jahr 2010 in Bitcoin investiert. Da kann man schon mal altruistische Töne anschlagen.

Max Keiser: Iran und Venezuela werden Billionen mit Bitcoin Mining verdienen

Dass sich mit Bitcoin nicht nur die Bevölkerung, sondern auch ein ganzes Staatsgefüge mit zukunftsfest machen kann, davon geht indessen der Moderator aus. Auf Twitter zeichnet Keiser, der auf dem Kreml-nahen Sender RT eine Investment-Show moderiert, ein düsteres Bild für Länder, die über keine oder wenig (digitale) Goldeinlagen verfügen:

Länder mit sehr wenig Gold, wie Großbritannien, oder gar keinem Gold, wie Kanada, die auch keine Pläne haben, in den #Bitcoin Global Hash War einzutreten, sehen sich einer potenziell tödlichen, existenziellen Finanzkrise gegenüber. Iran und Venezuela sind „First Mover“ und können Billionen ernten. Die letzten werden die ersten sein.

lässt Keiser seine Twitter-Gefolgschaft wissen.

Peter Schiff: Trollen und trollen lassen

Peter Schiff indes kann dem Bitcoin-Maximalismus im Allgemeinen und Max Keiser im Speziellen außer höhnischen Tweets herzlich wenig abgewinnen. Seine Krypto- beziehungsweise Keiser-Skepsis goss der Gold-Fan zuletzt in die Form einer Twitter -Umfrage:

Wie weit muss der Bitcoin-Kurs fallen, damit Max Keiser das Handtuch wirft und verkauft?

Das Votum der über 12.000 Abstimmenden fiel eindeutig aus:

Naturgemäß ganz anders resonierte diese Bitcoin-Kritik außerhalb von Schiffs Echokammer. Mit Adam Back mischte sich ein absolutes Bitcoin-Urgestein in die Diskussion ein. Ebenfalls via Twitter wollte Back von Schiff wissen, wann er gedenke, sein Portfolio um Bitcoin zu erweitern: Bevor oder nachdem dessen Martkapitalisierung jene von Gold überstiegen hat?

Schiff winkte ab – Bitcoin und Gold würden in Sachen Marktkapitalisierung nie in einer Liga spielen. Der Bitcoin-Kurs befinde sich seit seinem Höhepunkt von Ende 2017 im Sinkflug – gelegentliche Ausreißer ausgenommen, sprach der Gold-Junge zum Bitcoin-Pionier.

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