Neuauflage Telegram-Projekt TON ist tot: Free TON will das ändern

Leon Waidmann

von Leon Waidmann

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Leon Waidmann

Leon Waidmann studiert Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz. Seit 2016 ist Leon begeistert von Kryptowährungen sowie der Blockchain-Technologie und befasst sich vor allem mit den politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

telegram auf smartphone das auf dem tisch liegt

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Dem Telegram ICO setzten die Regulierungsbehörden ein jähes Ende, doch der Open-Source-Code des Projekt lebt weiter – Free TON macht sich das zu Nutze.

Das dezentralisierte Proof-of-Stake-Netzwerk Free TON strebt an, von der Community gesteuerte Smart-Contract-Plattform zu sein. Das Projekt basiert auf dem Open Source Code des Blockchain-Projekt von Telegram. Im Gegensatz zum (an der Regulierung gescheiterten) TON (Telegram Open Network) hatte Free TON hatte nie einen ICO und wird auch keinen Token-Sale haben. Die Entwickler Community hinter Free TON hat zudem noch weitere Eigenschaften des Telegram Projekts grundlegend verändert.


Free TON implementiert ein Distributionsmodell, dass die Tokenomics revolutionieren will. Dadurch will das Projekt beliebte Proof-of-Stake-Netzwerke, wie Kosmos, Polkadot und mittlerweile auch Ethereum übertreffen.

In der Vergangenheit hatte das alte Token-Modell von Telegram viele Probleme mit den Regulierungsbehörden. So geriet das Projekt nach seinem ICO mit der Exchange Comission (SEC) aneinander. Die Behörde verlangte von Telegram sofortige Konteneinsicht. Daraufhin willigte Telegram ein und übergab alle nötigen Dokumente einige Monate später an die SEC. Trotz der immer wieder kehrenden Problemen mit den Regulierungsbehörden, blieb die TON-Entwickler-Community zunächst optimistisch und kündigte bereits im April an, dass niemand den Start eines Open-Source-Projektes verhindern könne.

Was ist der Unterschied zwischen dem Telegram Token und Free Ton?

Es gibt einige Unterschiede zwischen dem alten TON und dem neuen Free TON Token. Telegram als Messaging-Plattform und als Unternehmen hat sich öffentlich von dem Projekt distanziert. Free TON will nun die Community in den Mittelpunkt des neuen dezentralen Ökosystems rücken und verwendet dafür den Open-Source-Code von Telegram.

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Darüber hinaus sollen die Dezentralisierung des Netzwerks und die Governance durch die Community das Herzstück des Projektes bilden. Die Verteilung der Token wird dabei nicht von Telegram entschieden, sondern die TON Community bestimmt, wie die Verteilung stattfinden soll. Aktuell erhält man Token, wenn man aktiv an der Entwicklung des TON-Ökosystems mitwirkt. Darüber, wie in Zukunft mit den Token umgegangen wird, entscheiden die TON-Validatoren. Am 22. Dezember soll das Mainnet von Free TON an den Start gehen und insgesamt wird erwartet, dass es am Anfang knapp 400 Free-TON-Validatoren geben wird.

Bitcoin.com CEO glaubt an die Zukunft von Free TON

Danish Chaudhry, CEO von Bitcoin.com, teilte seine Meinung über Free TON jüngst mit:

Alle Smart-Contract-Plattformen haben das Ziel, die schnellste und leistungsstärkste Blockchain zu entwickeln. Free TON kommt diesem Ziel ziemlich nahe und bringt die Krypto-Community einen weiteren Schritt nach vorn.

Zudem freue er sich darüber, dass das auf dem Open-Source-Code von Telegram basierende Projekt Bitcoin.com gewählt habe. Daraufhin entgegnete die TON-Gemeinschaft das sie erfreut sei, dass die Exchange an die Werte von Free TON glaubt.

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