SEC Chairman: „Bitcoin ist keine Security“
SEC, SEC Chairman: „Bitcoin ist keine Security“

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SEC Chairman: „Bitcoin ist keine Security“

Der SEC Chairman Jay Clayton äußerte sich am 26. April zur Frage, ob Krypto-Assets als Securites klassifiziert werden sollten. Bitcoin falle als pure Kryptowährung nicht in diese Kategorie – Token hingegen wie auch Ethereum und Ripple schon. 

In der Anhörung der Securities and Exchange Commissions (SEC) vom 26. April bezüglich des Fiskaljahrs 2019 äußerte sich Chairman Jay Clayton zu Kryptowährungen und ICOs. Anfänglich beschrieb Clayton den Fortschritt, den die SEC in den letzten Monaten gemacht hat. Das vergrößerte Budget erlaubt die Vergrößerung des Personals um 100 Mitarbeiter. Dadurch kannsich die SEC besser mit der Innovation auseinander setzen und die Cyber-Sicherheit der US-amerikanischen Bürger gewährleisten.

„Bitcoin ist keine Security“

„Es ist ein kompliziertes Thema. Weil, wie sie gesagt haben, es verschiedene Arten von Krypto-Assets gibt. Ich teile diese in zwei Kategorien. Ein pures Tauschmittel – hier wird oft Bitcoin genannt – als Währungsersatz wird von den meisten nicht als Security betrachtet.“

Tatsächlich findet man nur wenige pure Kryptowährungen unter der Top 20. Neben Bitcoin (BTC) fallen darunter wahrscheinlich nur noch Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC) und Monero (XMR). Dash (DASH) mit dem Masternode-System stellt einen einzigartigen Fall dar.

Token sind als Securities klassifiziert

Anschließend führte Chairman Clayton die zweite Kategorie an: Token. Ein Token ist ein Krypto-Asset für die Finanzierung von Projekten.

„Ich habe bereits geäußert, dass es sehr wenige Tokens gibt – bis jetzt habe ich keinen gesehen -, die keine Security sind. Wenn etwas als Security klassifiziert werden kann, sollten wir es als Security regulieren. Unsere Securities-Regulierung basiert auf Offenlegung und die Leute sollten dem folgen und die Information bereitstellen, die wir benötigen.“

Ethereum und Ripple auch Securities?



Nach der Definition von Jay Clayton wären Ethereum und Ripple ebenfalls Securites. Bei Ripple hält das Unternehmen über die Hälfte aller XRP. Ethereum auf der anderen Seite finanzierte sich anfänglich, im Jahr 2014, durch einen Pre-Sale. Dieser Umstand reicht aus, um ETH in den Augen der SEC als eine Security zu klassifizieren. Zwar ist das Ethereum-Netzwerk seit dem Launch „dezentralisiert“, allerdings könnte der Pre-Sale zu Problemen führen.

Darüber hinaus sind die Pläne des Ethereum-Projekts, den Konsens-Algorithmus von Proof of Work auf Proof of Stake umzuschalten. Spätestens dann sollte die Securities-Klassifizierung der SEC zutreffen.

Eine Gruppe von Silicon-Valley-Schwergewichten versuchte anscheinend ergebnislos, die Meinung der SEC zu drehen. Schließlich symbolisiert ein Laissez-Faire-Umgang mit ICO-Projekten eine attraktive Anlaufstelle für viele Start-ups. Die SEC begibt sich damit auf eine Linie mit dem ehemaligen CFTC-Vorsitzenden Gary Gensler. Dieser hatte in der vergangenen Woche ebenfalls von einer Einordnung Ripples und Ethereums als Securities gesprochen.



BTC-ECHO

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