Krypto-ETF-Experte überrascht 

“XRP wird 2026 zulegen – aber Bitcoin fällt unter 70.000 US-Dollar”

Droht Bitcoin ein Absturz, während der XRP-Kurs steigt? Ein Krypto-Experte erklärt, warum der Ripple Coin sich 2026 entkoppeln könnte.

Tobias Zander
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Chartbild mit XRP (links und Bitcoin (rechts)

Beitragsbild: KI-generiert

| Laut Steven McClurg könnte sich XRP von Bitcoin entkoppeln
  • Üblicherweise wirkt Bitcoin als das Zugpferd im Krypto-Markt, doch im neuen Jahr könnte es zu einer Entkopplung kommen, die insbesondere für XRP-Anleger relevant wird – meint Steven McClurg, Canary Capital CEO. Seine These: “Die meisten Kryptowährungen werden Bitcoin folgen, aber ich glaube, dass es zu einer Divergenz kommen wird.”
  • In einem Podcast mit Moderator Paul Barron nach seiner Prognose für 2026 gefragt, antwortet der Finanzexperte: “Das hängt vom Vermögenswert ab. Ich bin pessimistisch in Bezug auf Bitcoin […], und ich erwarte einen weiteren Kursrückgang um 20 bis 30 Prozent.” Gerechnet mit dem aktuellen BTC-Kurs von etwa 95.000 US-Dollar hieße das, dass die Krypto-Leitwährung unter die 70.000 US-Dollarmarke rutschen könnte.
  • Das entscheidende Thema für 2026 heiße “Building”. Dabei wird es laut McClurg in erster Linie um die Tokenisierung von realen Vermögenswerten gehen, was auch den Stablecoin-Bereich einschließt. Alle Krypto-Protokolle, die an diesem Megatrend beteiligt sind, könnten überdurchschnittlich profitieren. “Das inkludiert auch den XRP-Ledger”, meint der Canary-CEO, um kurz darauf Hedera als zweiten Gewinner zu nennen.
  • Seine klare Überzeugung: “Ich glaube, dass sich diese beiden Vermögenswerte in diesem Zyklus vom Bitcoin abkoppeln werden.” Auf Jahressicht fiel der XRP-Kurs jedoch um 37 Prozent auf derzeit 2,06 US-Dollar, während Bitcoin nur 8 Prozent abgeben musste.
  • Trotz der bullishen XRP-Prognose denkt McClurg allerdings nicht, dass sich der Kurs 2026 “verdreifachen oder vervierfachen” wird. Aber er vermutet “ein niedriges zweistelliges Preiswachstum, eine positive Rendite”, während Bitcoin um bis zu 30 Prozent fällt.
  • Mit dem Launch des ersten XRP Spot ETFs in den Vereinigten Staaten gelang Canary Capital das erfolgreichste ETF-Debüt des zurückliegenden Handelsjahres 2025. Inzwischen verwaltet der Indexfonds Ripple Coins im Wert von 374 Millionen US-Dollar, mehr als die Konkurrenzprodukte von Bitwise, Grayscale oder Franklin Templeton.
  • “Es gibt so viele Fortschritte beim XRP-Ledger“, hatte der Canary-CEO erst vor wenigen Wochen erklärt. Zwar würden die neuen Spot ETFs die Bitcoin-Dominanz nicht dauerhaft brechen können, aber sie würden dafür eine ganz eigene Investmentthese erfüllen.

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Quellen

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