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XRP Ledger erreicht neuen Wallet-Rekord – Ripple baut Brasilien-Geschäft aus

Der XRP Ledger verzeichnete jüngst mehr als 7,7 Millionen nicht-leere Wallets. Gleichzeitig baut Ripple sein Geschäft in Brasilien aus und bereitet einen Antrag auf eine VASP-Lizenz vor.

Johannes Dexl
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XRP-Münze

Beitragsbild: Shutterstock

| XRP ist eines der umstrittensten Projekte im Krypto-Markt

Der XRP Ledger verzeichnet erstmals in seiner mehr als 13-jährigen Geschichte über 7,7 Millionen nicht-leere Wallets. Gleichzeitig zog die Aktivität im Ripple-Netzwerk zuletzt deutlich an. Am Montag schloss die Zahl der aktiven Adressen mit 46.767 auf einem Fünf-Wochen-Hoch, während der XRP-Kurs innerhalb von 48 Stunden um 14 Prozent zulegte und dabei die Marke von 1,60 US-Dollar überschritt.

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Expansion in Brasilien

Parallel dazu treibt Ripple seine Expansion in Brasilien voran. Das Unternehmen kündigte am Dienstag an, sein Angebot für Banken und Fintechs in dem Land auszubauen. Künftig will Ripple dort gebündelte Dienstleistungen für grenzüberschreitende Zahlungen, Krypto-Verwahrung, Brokerage und Treasury-Management anbieten. Zudem bereitet sich das Unternehmen auf einen Antrag für eine VASP-Lizenz bei der brasilianischen Zentralbank vor, um den neuen Krypto-Regulierungsrahmen des Landes zu befolgen.

Ripple-Präsidentin Monica Long bezeichnete Lateinamerika als strategischen Kernmarkt und hob insbesondere Brasiliens fortschrittliches Finanzökosystem hervor. Mehrere lokale Unternehmen nutzen bereits Ripples Infrastruktur, darunter Banco Genial, Braza Bank und Nomad. Während Braza Bank auf dem XRP Ledger einen an den brasilianischen Real gekoppelten Stablecoin emittiert hat, setzen andere Partner die Technologie für grenzüberschreitende Transfers und Stablecoin-Abwicklung ein.

Mit dem Vorstoß in Brasilien unterstreicht Ripple seine Wachstumsstrategie im Bereich digitaler Vermögenswerte. Das Unternehmen hatte zuletzt sein Infrastrukturgeschäft durch milliardenschwere Zukäufe ausgebaut und nach eigenen Angaben bereits Transaktionen im Volumen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar über sein Zahlungsnetzwerk abgewickelt.

Nachdem immer wieder Spekulationen auftauchen, wonach Stablecoins wie der hauseigene Ripple USD mittel- bis langfristig XRP gefährden könnten, äußerte sich nun ein Krypto-Experte optimistisch zur Situation.

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