Ungleiche Verhältnisse 

“Sie werden weiter XRP abstoßen und Milliarden verdienen”: Cardano-Gründer attackiert Ripple

Charles Hoskinson galt einst als XRP-Sympathisant, doch diese Zeiten sind vorbei. Warum er die Ripple-Chefetage jetzt harsch kritisiert.

Tobias Zander
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Das Bild zeigt das Gesicht von Charles Hoskinson, dem Gründer des Krypto-Projekts Cardano

Beitragsbild: picture alliance

| Cardano-Gründer Hoskinson kritisiert Ripple Labs

Für XRP-Anleger brachte das Krypto-Jahr 2026 bislang wenig Grund zur Freude. Im Moment des Schreibens handelt der Ripple-Coin bei 1,40 US-Dollar, was einem Kursverlust von 24 Prozent seit Jahresanfang entspricht. Während Bitcoin und Ethereum im vergangenen Monat zumindest eine erste positive Trendwende gelang, stagniert XRP im Niemandsland. Wenn es nach Charles Hoskinson geht, dem Gründer von Cardano, gibt es aber ein tieferes strukturelles Problem, dass viele Krypto-Investoren übersehen.

In einem neuen Interview erklärt er: “[Ripple] wird weiterhin XRP abstoßen und Milliarden von Dollar verdienen und dann mit einem Unternehmen, das davon abgekoppelt ist, Sachwerte kaufen, und die XRP-Inhaber werden keinen Anteil daran haben.” Damit erneuert er eine Ripple-Kritik, die schon seit Jahren immer wieder die Runde macht: Ripple und XRP sind zwei getrennte Paar Schuhe. Dass die Krypto-Firma Erfolg hat, beispielsweise auch mit ihrem neuen Stablecoin RLUSD, bedeutet nicht, dass Kleinanleger in Form von Kursanstiegen automatisch profitieren würden.

EOS als warnendes Beispiel im Krypto-Sektor

“Was sie tun sollten, ist, einen Weg zu finden, ihr Geschäftsmodell direkt mit XRP-Rückkäufen zu verknüpfen. Ich meine, genau das macht Hyperliquid“, empfiehlt der für seine kontroversen Aussagen bekannte Cardano-Gründer. Derzeit gebe es aber keinen finanziellen Anreiz für die Ripple-Führung, den Gewinn zu teilen, und auch keinen gesetzlichen Anreiz. Er selbst sei deshalb zynisch, weil er Block One gesehen habe: “Erinnert euch an damals, als sie 4 Milliarden US-Dollar für EOS aufgebracht haben und dann sofort sagten: ‘Wir haben keine treuhänderische Verpflichtung gegenüber dem US-Token’, und Block One ist mit dem ganzen Geld davongelaufen?”

Cardano (blau) gegen Ripple (rot) heißt Pest gegen Cholera I Quelle: TradingView

Doch so gerechtfertigt die Kritik auch sein mag – auf Jahressicht stehen die Investoren seines eigenen Krypto-Projektes sogar noch schlechter da. Das Minus von 37 Prozent bei XRP lässt ADA mit einem Kursverlust von 64 Prozent noch vergleichsweise moderat aussehen. In den vergangenen Wochen sorgte Charles Hoskinson in erster Linie mit Ausfällen gegen Ripple, die US-Regierung oder den Clarity Act für Aufsehen. Über Letzteren schimpfte er: “Wir müssen wohl ein Gesetz verabschieden, das schrecklicher Müll ist.”

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